Lexikon
Phantọmschmerz
die Erscheinung, dass Amputierte in den nicht mehr vorhandenen Gliedern (den Phantomgliedern) Schmerzen empfinden. Vom Körperzentrum entferntere Phantomglieder werden deutlicher als nähere empfunden (z. B. Hand deutlicher als Arm). Man vermutet, dass das Nervensystem ein Schmerzgedächtnis ausbildet und das Gehirn lange Zeit braucht, um den Gliedmaßenverlust zu verarbeiten. Die physiologischen Vorgänge sind jedoch noch nicht aufgeklärt.
Wissenschaft
Vertikale Rotoren im Aufwind
Windkraftanlagen, deren Rotoren sich um eine senkrechte Achse drehen, bieten etliche Vorteile. Doch tückische Strömungen haben ihren Erfolg bisher vereitelt. Eine neue Technik soll das nun ändern. von CHRISTIAN BERNHART Patrick Richter hatte viele Argumente auf seiner Seite, als ein Fernsehteam des Magazins Spiegel TV im August...
Wissenschaft
Urzeitlicher Entwicklungsschub der Eukaryoten
Vor etwa 1,8 Milliarden Jahren entstanden die ersten Organismen mit Zellkern, die Eukaryoten. Wie ihre frühe Entwicklung verlief, war allerdings bislang weitgehend unklar. Anhand einer umfassenden Analyse der verfügbaren Fossilien haben Forschende nun ein Diagramm des Lebens erstellt, das für fast zwei Milliarden Jahre zeigt, wie...
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