Lexikon
Seeräuberkriege
Bezeichnung für mehrere von Rom zur Sicherung der Seehandelswege geführte Kriege in der Adria und vor allem im östlichen Mittelmeer.
Nach dem durch Rom bewirkten Niedergang des Seleukidenreichs und der Seemacht Rhodos in der 1. Hälfte des 2. Jh. v. Chr. nahm die von den Küsten Kretas und Kilikiens ausgehende Piraterie erheblich zu und zwang Rom, selbst tätig zu werden, da die Piraten nicht nur die Häfen Italiens und die Getreidezufuhr nach Rom gefährdeten, sondern auch ein erhebliches militärisches Potenzial darstellten. Die seit Ende des 2. Jh. v. Chr. einsetzenden Versuche, die Gefahr zu beseitigen, waren erst 67 v. Chr. erfolgreich, als Pompeius mit erheblichen militärischen Mitteln und einem außerordentlichen Kommando über das gesamte Mittelmeer betraut wurde. Innerhalb von 40 Tagen befreite er das westliche, in weiteren 50 Tagen auch das östliche Mittelmeer von Seeräubern.
Wissenschaft
Unsere verschobene Wahrnehmung
Wenn die Zeit vergeht, ändert sich auch der Blick auf die Vergangenheit. Es ist ein wachsendes Problem für Natur- und Klimaschutz, dass wir Dinge für normal halten, die früher ganz anders waren. Wissenschaftler nennen diesen Effekt das Shifting-Baseline-Syndrom. Von Rainer Kurlemann Wer kann sich noch erinnern, wie viele...
Wissenschaft
Wiederauferstehung der Tiere
Als Mammut und Beutelwolf ausstarben, hinterließen sie Lücken im Ökosystem. Mit moderner Genchirurgie könnten Forscher Nachbildungen erschaffen.
Der Beitrag Wiederauferstehung der Tiere erschien zuerst auf...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
»Dieser Perspektivwechsel ist längst überfällig«
Aus Zwei mach Drei
Ultraharte Weichtier-Zähne
Jupiters heiße Brüder
Bessere Böden
Gehirn aus der Petrischale