Lexikon

Trpor

[
der; lateinisch
]
Torpidität
Kälte- und Trockenstarre bei einigen Landvögeln (z. B. Kolibri, Schwalme) und kleineren Säugetieren (z. B. Ameisenigel, Spitzmäuse, Fledermäuse). Torpor ist eine physiologische Anpassung an niedrige Temperaturen oder Trockenheit; durch Verminderung der Stoffwechselintensität, die mit einem starken Absinken der Körpertemperatur verbunden ist, lässt sich der Energiebedarf drosseln; kleine Warmblüter mit relativ ungünstigem Oberflächenvolumen müssen daher in ungünstigen Perioden nicht auf Nahrungssuche gehen. Torpor ist auch abhängig von den vom Tier gespeicherten Energiereserven; er kann in Tageszyklen oder gelegentlich auftreten. Die physiologischen Vorgänge des Torpor ähneln denen beim Winterschlaf.
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Wissenschaft

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Der gesunde Menschenverstand – im Englischen auch als Common Sense bekannt – hieß ursprünglich und bis zum 18. Jahrhundert allgemeiner Menschenverstand, was oftmals als gemeiner Menschenverstand verkürzt wurde und dabei Missfallen erregte. Denn wer wollte schon seinen Verstand für etwas Gemeines einsetzen? Und so kam man...

Ingenuity, Mars
Wissenschaft

Ferne Welten aus der Vogelperspektive

Ingenuity, der erste Helikopter auf dem Mars, hat gut 1.000 Tage lang die Erforschung des Planeten beflügelt. Auch andernorts im Sonnensystem wird der Flugverkehr zunehmen. von THORSTEN DAMBECK Es klang wie eine Todesanzeige, als das Wissenschaftsmagazin nature seinen Lesern im Februar 2024 mitteilte: „Ingenuity, das erste Gerät...

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