Lexikon
Waldhorn
ein Blechblasinstrument, dessen Rohr vom trichterförmigen Mundstück aus zunächst zylindrisch in kreisförmigen Windungen verläuft bis zu der konischen Erweiterung, die in einem Schalltrichter endet. Das Waldhorn ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Stopfen eingeführt, d. h. Einführen der rechten Hand in die Schallöffnung, um Halbtöne zu erzielen. Eingesetzte Stimmbögen ermöglichten Veränderungen der Tonlage. Die volle Chromatik wurde erst mit der Einführung der Ventile im 19. Jahrhundert erreicht. Heute werden Waldhörner in B- und F-Stimmung verwendet.
Wissenschaft
Die Botschaften der ewigen Toten
Archäologen und Naturwissenschaftler arbeiten als Mumienforscher eng zusammen. Dabei ermöglichen moderne Analyseverfahren ganz neue Einblicke. Manchmal stützen sie die Erkenntnisse der Archäologie, manchmal räumen sie auch mit Vorurteilen auf. von RAINER KURLEMANN Die Menschen sind verstorben, doch die Zeit hat sie nicht...
Wissenschaft
Schimmel rettet die Welt
Das wird eine Aufregung gewesen sein, als der britische Arzt und Bakteriologe Alexander Fleming am 28. September 1928 aus seinem Urlaub zurückkehrte und im Labor eine Petrischale entdeckte, die er vor der Abreise nicht richtig gesäubert hatte: Ein Schimmelpilz hatte sich darin breitgemacht – und die zuvor dort angelegte...