Wissensbibliothek
Was behauptete die NS-Rassenlehre?
Sie ging von der intellektuellen und biologischen Überlegenheit einer »menschlichen Rasse« über eine andere aus. Im »Lebenskampf der Völker«, den Hitler als das Grundgesetz der Geschichte bezeichnete, sah der Nationalsozialismus das deutsche Volk berufen, die Führung zu übernehmen: Als Kern der »germanischen Herrenrasse« vertrete es die höchste Stufe der Naturgeschichte, die durch »Rassenhygiene« und ausreichend »Lebensraum« zu sichern sei.
Die erste Aufgabe zielte auf die »Reinheit des Blutes« durch das Verbot der »Blutsvermischung«, durch die »Rassezüchtung« und Vernichtung von »Rasseschädlingen« – und führte zum millionenfachen Völkermord und zum Zweiten Weltkrieg.
Immunsystem mit Schlagkraft
Täglich attackieren uns Bakterien und Viren. Doch meist bemerken wir nichts davon, weil unser Immunsystem die Angreifer treffsicher abwehrt.von Gerlinde Felix Als im 18. Jahrhundert in England die Pocken-Epidemie grassierte, beobachtete der Arzt Edward Jenner: Mägde, die mit Kühen zu tun hatten, blieben von der Krankheit...
Es riecht nach Revolution
Neue Techniken auf Basis bizarrer Quantenphänomene sollen für Wissenschaft und Wirtschaft ganz neue Möglichkeiten eröffnen. von RALF BUTSCHER Rechts oder links? Voll oder leer? Tot oder lebendig? Der Alltag ist geprägt von einer Welt, in der sich auf solche Fragen eine eindeutige Antwort geben lässt. Doch gleichzeitig existiert...