Lexikon

Weinberg-Salm-Theorie

[ˈwainbə:g-]
Glashow-Weinberg-Salam-Theorie; Quantenflavourdynamik, Abkürzung QFD
in den 1970er Jahren von dem US-amerikanischen Physiker S. Weinberg und dem Pakistani A. Salam entwickelte Theorie, die den engen Zusammenhang zwischen der elektromagnetischen und der schwachen Wechselwirkung belegt. Bereits Ende der 1950er Jahre hatten Physiker wie der Inder E. C. G. Sudarshan oder der US-Amerikaner R. E. Marshak erkannt, dass zwischen beiden Kräften eine Beziehung besteht. Die Weinberg-Salam-Theorie geht davon aus, dass es insgesamt vier Teilchen gibt, die für die Übertragung der elektroschwachen Kraft (Vereinigung der elektromagnetischen mit der schwachen Kraft) verantwortlich sind. Zwei der vier Teilchen sind geladen, zwei neutral. Eines der beiden neutralen Teilchen sollte masselos sein. Das masselose Teilchen, das Photon, ist für die Vermittlung der elektromagnetischen Kraft verantwortlich. Die restlichen drei Teilchen konnten 1982 das erste Mal im CERN experimentell nachgewiesen werden. Es handelt sich dabei um drei intermediäre Bosonen: W+, W- und Z0.
HR_Molekuel_Blut.jpg
Wissenschaft

Fingerabdrücke im Blut

Forschende durchleuchten Blutproben mit Laserlicht und suchen darin nach frühen Hinweisen auf Erkrankungen wie Diabetes oder Lungenkrebs. von THOMAS BRANDSTETTER Blut ist komplex: Die Zusammensetzung der unzähligen verschiedenen Biomoleküle, die sich dort tummeln, birgt allerlei interessante Hinweise auf den aktuellen...

Mikroskopieaufnahme der Poren auf einem Blatt
Wissenschaft

Pflanzen können bis sechs zählen

Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon