Lexikon

Weinberg-Salm-Theorie

[ˈwainbə:g-]
Glashow-Weinberg-Salam-Theorie; Quantenflavourdynamik, Abkürzung QFD
in den 1970er Jahren von dem US-amerikanischen Physiker S. Weinberg und dem Pakistani A. Salam entwickelte Theorie, die den engen Zusammenhang zwischen der elektromagnetischen und der schwachen Wechselwirkung belegt. Bereits Ende der 1950er Jahre hatten Physiker wie der Inder E. C. G. Sudarshan oder der US-Amerikaner R. E. Marshak erkannt, dass zwischen beiden Kräften eine Beziehung besteht. Die Weinberg-Salam-Theorie geht davon aus, dass es insgesamt vier Teilchen gibt, die für die Übertragung der elektroschwachen Kraft (Vereinigung der elektromagnetischen mit der schwachen Kraft) verantwortlich sind. Zwei der vier Teilchen sind geladen, zwei neutral. Eines der beiden neutralen Teilchen sollte masselos sein. Das masselose Teilchen, das Photon, ist für die Vermittlung der elektromagnetischen Kraft verantwortlich. Die restlichen drei Teilchen konnten 1982 das erste Mal im CERN experimentell nachgewiesen werden. Es handelt sich dabei um drei intermediäre Bosonen: W+, W- und Z0.
Wissenschaft

Philosophieren statt Programmieren

Geoffrey E. Hinton ist ein Brite, der als Informatiker und Kognitionspsychologe erst in Kanada Karriere gemacht und dann bei Google gearbeitet hat, um das amerikanische Technologieunternehmen vor wenigen Jahren als über Siebzigjähriger zu verlassen. 2024 wurde er für seine Arbeit zu künstlichen neuronalen Netzen, die heute die...

Turritopsis_dohrnii,_commonly_known_as_the_
Wissenschaft

Ein Leben, das niemals endet?

Einige Lebewesen haben clevere Mechanismen entwickelt, damit sie sehr alt werden. Die Lebenszeit des Menschen ist dagegen beschränkt. Trotzdem versucht er, die Tricks der Natur für ein längeres Leben zu nutzen. Von Rainer Kurlemann Niemand weiß, wann oder warum sich Turritopsis dohrnii für einen Neustart ihres Lebens entscheidet...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon