Lexikon

Zweischwertertheorie

eine frühmittelalterliche kirchenpolitische Theorie über das Verhältnis von Kirche und Staat, nach der die Gewalt durch zwei Schwerter versinnbildlicht wird; die Kirche besitzt und zieht das geistliche Schwert; das weltliche (dem geistlichen untergeordnete) Schwert hingegen ist den Fürsten übergeben, die es (für die Kirche und nach ihrem Wunsch und Willen) ziehen. Die Zweischwertertheorie bildete die Grundlage der kirchenpolitischen Ansprüche des Papstes Bonifatius VIII. in der Bulle Unam sanctam.
Verhaltensökologen der Universität Kopenhagen vergleichen das Klicken von zwei Kabeljau-Beständen. Dazu haben sie die Fische in einem großen Becken mit fest installierten Unterwassermikrofonen zusammengebracht. © Jeppe Have Rasmussen, Universität Kopenhagen
Wissenschaft

Der Computer als Tierversteher

Biologen analysieren die Töne von Tieren, um ihr Verhalten besser erforschen zu können. Maschinelles Lernen ist dabei sehr nützlich. von TIM SCHRÖDER Sie kommen zusammen, wenn es an der Nordsee kalt und ungemütlich ist: im späten Winter, wenn die Stürme aus Nordwest das Wasser aufwühlen und große Brecher an die Küste donnern....

Skyline, Hochhäuser, Dubai
Wissenschaft

Neue Hochhäuser –leicht, biegsam und gut zu recyceln

Wie können Architekten und Bauingenieure mehr Wohnraum mit weniger Material für die wachsende Weltbevölkerung schaffen? Ein groß angelegtes Forschungsprojekt der Universität Stuttgart entwickelt innovative Lösungen. von ROLAND BISCHOFF Bei klarer Sicht ist die Spitze des Kolosses schon aus 100 Kilometer Entfernung zu sehen. Burj...

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