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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

herunterkommen

her|n|ter|kom|men, <auch> he|rn|ter|kom|men
V.
71, ist heruntergekommen; o. Obj.
1.
nach (hier) unten kommen
2.
übertr.
verwahrlosen, vernachlässigt werden;
das Haus ist heruntergekommen
3.
übertr.
immer schlechter geführt, verwaltet werden, immer weniger Gewinn bringen;
die Firma kommt allmählich herunter
4.
übertr.
sich immer weniger pflegen, sein Äußeres vernachlässigen, sich aufgeben;
sie ist völlig heruntergekommen; sie sieht heruntergekommen aus
vernachlässigt, ungepflegt, geistig abgestumpft
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