Daten der Weltgeschichte
25. 6. 1530
Deutsches Reich
Der wittenbergische Professor Philipp Melanchthon stellt auf dem Reichstag zu Augsburg die „Confessio Augustana“ vor. Er betont die Gemeinsamkeiten von katholischer und protestantischer Lehre, fordert aber u. a. die Laienkommunion, die Abschaffung des Beichtzwanges und des Fastengebots sowie des Klostergelübdes. Dieses Augsburger Bekenntnis wird zur wichtigsten Bekenntnisschrift der evangelischen Kirche. Zur Einigung der religiösen Lager trägt es nicht bei.
»Es entsteht Neues und Spannendes«
Das Forschungsfeld der synthetischen Biologie entwickelt sich rasant. Biochemiker Tobias Erb berichtet von den Anfängen – und wie es immer weiter vorangeht. Das Gespräch führte RAINER KURLEMANN Herr Prof. Erb, wie reagieren Menschen, denen Sie erzählen, woran Sie forschen? Ich habe selten das Gefühl, dass synthetische Biologie...
Flüchtige Dogmen
Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...