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Sternschnuppen

Was ist das und wie entstehen sie?

Lang belichtete Himmelsaufnahme. Die Leuchtspuren stammen vom Leonidenschwarm 1966.

Lang belichtete Himmelsaufnahme. Die Leuchtspuren stammen vom Leonidenschwarm 1966.

Wenn Du einmal abends den Himmel beobachtest, dann siehst Du mit viel Glück eine Sternschnuppe. Ganz plötzlich leuchtet dann ein heller Punkt am dunklen Himmel auf. Sternschnuppen sind nichts anderes als kleine Teilchen aus Eisen oder Gestein.

Im Weltall gibt es Sterne oder Sonnen, Planeten, Miniplaneten, die man als Asteroiden oder Planetoiden bezeichnet, und zahllose kleinere Teilchen bis hin zur Staubkorngröße. Wenn kleinere Teilchen aus dem Weltraum auf die Erde treffen, dann sind sie rasend schnell, denn im Weltall gibt es ja keine Reibung, die sie bremsen könnte.

Dringen diese Teilchen nun in die Erdatmosphäre ein, reiben sie sich an der Lufthülle und glühen durch die Reibungshitze hell auf. Dann siehst Du eine Sternschnuppe.

Der andere Name für Sternschnuppe lautet Meteor. Dieses Wort kennst Du sicher auch. Oder meinst Du vielleicht „Meteorit“? Oder doch eher „Meteoroid“? Wenn Du jetzt glaubst, dass das alles dasselbe ist, dann liegst Du voll daneben. Man unterscheidet nämlich ganz genau zwischen Meteoriten, Meteoren und Meteoroiden.

 

Meteore, Meteoride und Meteorite

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Alexander Stahr
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