Lexikon

Halloween

[hælɔuˈwi:n]
eigentlich All Hallows Eve, Vorabend von Allerheiligen; entstanden aus dem keltischen Samhain-Fest, das dem Geleit der Seelen der Verstorbenen diente und Erntedank zugleich war; wurde im Zuge der Christianisierung Irlands zu einem christlichen Lichterfest, um die Finsternis des Todes zu vertreiben, blieb aber weiterhin mit volkstümlichen Bräuchen verbunden. Durch irische Auswanderer im 19. Jahrhundert in die USA gebracht, gelangte Halloween von dort in den 1980er Jahren des 20. Jahrhunderts als säkularisiertes Fest nach Europa zurück. Wegen seiner speziellen Bräuche (Maskierungen, Kostümierungen, ausgehöhlte Kürbisse) wird das Fest auch in Deutschland zunehmend populärer.
Diagnose-Stift
Wissenschaft

KI-Stift könnte Parkinson-Diagnostik verbessern

Parkinson wird oft erst diagnostiziert, wenn die Betroffenen bereits unter deutlichen Symptomen wie Zittern leiden. Die bis dahin entstandenen Schäden im Gehirn lassen sich jedoch nicht wieder rückgängig machen. Um die neurodegenerative Krankheit früher diagnostizieren zu können, haben Forschende nun einen Stift entwickelt, der...

Bronzezeit, Attila
Wissenschaft

Ein Hügel für Attila?

Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...

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