Lexikon
Äquatoriạlguinea
Geschichte
Die Inseln Bioko und Annobón, im 15. Jahrhundert von Portugiesen entdeckt, gingen 1778 in spanischen Besitz über. Spanien vereinigte sie im 20. Jahrhundert mit dem festländischen Besitz. Inseln und Festlandgebiet erhielten 1959 den Status von Überseeprovinzen. 1963 erhielt das Land die innere Autonomie und wurde am. 12. 10. 1968 in die Unabhängigkeit entlassen. Der erste Präsident Francisco Macías Nguema errichtete ein brutales Terrorregime, das für die Ermordung Zehntausender verantwortlich war und ein Drittel der Bevölkerung ins Ausland trieb. Nach einem Militärputsch übernahm 1979 Teodoro Obiang Nguema Mbasogo die Macht. Auf internationalen Druck hin führte er 1991 ein Mehrparteiensystem ein und ließ regelmäßig Präsidentschafts- (zuletzt 2009) und Parlamentswahlen (zuletzt 2008) durchführen. Das Regime unterdrückte aber weiter die demokratischen Kräfte des Landes.
Wissenschaft
Verbreitungsgebiete von Waldpflanzen verschieben sich westwärts
In Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen verschiebt sich das Verbreitungsgebiet zahlreicher Arten. Eine Studie zeigt nun anhand von 266 Waldpflanzen, dass dabei nicht der Klimawandel die Hauptrolle spielt. Stattdessen hat offenbar der sich verändernde Stickstoffgehalt des Bodens einen größeren Einfluss. Passend zur...
Wissenschaft
Neue Einblicke in die Evolution des Vogelhirns
Ein rund 80 Millionen alter fossiler Schädel einer neu entdeckten Vogelart ermöglicht Rückschlüsse darauf, wie sich das komplexe Gehirn heutiger Vögel entwickelt hat. Das Fossil wurde 2016 in Brasilien gefunden und bildet eine Brücke zwischen dem Urvogel Archaeopteryx und modernen Vögeln. 3D-Rekonstruktionen zeigen, dass der...