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Wie kam Nam June Paik zur Videokunst?

Zur bildenden Kunst führten ihn einige Umwege. Zunächst studierte der am 20. Juli 1932 in Seoul als fünftes Kind eines Textilfabrikanten geborene Paik in Tokio Musikwissenschaft und schloss sein Studium mit einer Arbeit über den Komponisten Arnold Schönberg ab. 1956 setzte er seine Musikstudien an den Universitäten München und Freiburg fort, arbeitete danach viele Jahre im WDR-Studio für elektronische Musik in Köln. Als Mitglied der Künstlergruppe Fluxus (einer gegen das bürgerliche Verständnis von Kunst gerichteten Strömung ab 1962) und durch deren Performances gelangte er schließlich zur Arbeit mit Kamera und TV-Monitor. Über das Medium Fernsehen wollte er elektronische Musik sichtbar machen. 1965 kaufte Paik eine der ersten tragbaren Videokameras und verkündete im Rahmen des Happenings »24 Stunden« in einer Wuppertaler Galerie: »Das Fernsehen hat uns ein Leben lang attackiert, jetzt schlagen wir zurück und machen unser Fernsehen selbst.«

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Wissenschaft

Wenn die Sonne in der Nase kitzelt

Warum einige Menschen niesen müssen, wenn sie plötzlich in helles Sonnenlicht schauen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon den griechischen Universalgelehrten Aristoteles beschäftigte im vierten Jahrhundert vor Christus die Frage, warum manche Menschen beim plötzlichen Blick ins Licht niesen müssen, andere aber nicht. Er machte...

Apnoe-Patient mit Atemmaske
Wissenschaft

Schlafapnoe-Maske ist nicht bei allen gut fürs Herz

Wer im Schlaf häufig Atemaussetzer bekommt, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um dem entgegenzuwirken, müssen viele Patienten nachts eine sogenannte CPAP-Maske tragen, die sie mit Luft versorgt und verhindert, dass sich ihre Atemwege schließen. Doch kann diese Behandlung wirklich Herzinfarkte, Schlaganfälle...

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