Lexikon

Akzeleratinsprinzip

volkswirtschaftliche Lehrmeinung über den Zusammenhang zwischen der Veränderung der Konsumgüternachfrage und der Höhe der durch sie ausgelösten Zusatzinvestitionen. Dabei bestimmt das durch die derzeitigen technischen Erzeugungsbedingungen fixierte Größenverhältnis von Kapitalgüter- zu Konsumgüterproduktion (Relation) bei voll ausgelasteten Kapazitäten des Konsumgütersektors den Umfang, in dem neu investiert wird. Steigt also die Konsumgüternachfrage, müssen Zusatzinvestitionen getätigt werden. Dies führt bei einer hohen Relation zu starkem Auftrieb in der Investitionsgütersphäre. Geht die Nachfrage insgesamt zurück, werden u. U. auch die laufenden Ersatzinvestitionen unterbleiben.
Wissenschaft

Im Wettlauf mit dem Beben

Wann genau ein verheerendes Erdbeben auftritt, kann auch modernste Forschung nicht vorhersagen. Doch mit ausgeklügelter Technik schaffen Wissenschaftler schnelle Frühwarnsysteme, die wichtige Zeit herausholen. von MARTIN ANGLER Island im Mai 2021. Ein Forscherteam aus Zürich versenkt mit einem Schlitten und einer Pistenraupe ein...

Farbsicht eines Säuglings
Wissenschaft

Wie Kinder sehen lernen

Bei neugeborenen Kindern reifen die für das Farbsehen zuständigen Sehzellen erst mit der Zeit heran. Doch genau darin könnte ein entscheidender Vorteil für die Sehfähigkeit liegen. Das zeigt ein Vergleich mit Kindern, die blind geboren wurden und erst später durch eine Operation ihr Augenlicht erlangt haben – direkt in voller...

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