Lexikon

Appiạn

griechischer Historiker, * um 95 Alexandria; † um 160 Rom; bekleidete in Alexandria unter Hadrian ein höheres Amt; lebte seit 120 als römischer Bürger in Rom und verfasste dort eine römische Geschichte, die nur z. T. erhalten ist.
Die Städte des Seleukos
Die Städte des Seleukos
Appian, römischer Geschichtsschreiber in Alexandria (um 150 n. Chr.) beschreibt die Gründung des Seleukidenreiches:

So war auch Seleukos König geworden über Babylon; dazu über Medien, nachdem er den von Antigonos als Satrapen zurückgelassenen Nikanor im Kampfe getötet hatte ... Als Antigonos I. im Kampfe gefallen war, teilten alle Könige, die im Bunde mit Seleukos Antigonos niedergeworfen hatten, dessen Reich auf. So erlangte Seleukos damals Syrien vom Euphrat bis zum Meer und das innere Phrygien. Und da er seine Nachbarn ständig bedrängte - stark an Streitmacht und gewinnend in seiner Diplomatie -, ... hörten alle Lande von Phrygien bis zum Indus auf sein Gebot. Selbst den Indus überschritt er und führte Krieg mit Chandragupta, dem König der dortigen Inder, bis er schließlich mit ihm Freundschaft und Verschwägerung schloss.

... Städte baute er, soweit sein Reich sich ausdehnte: 16 mit Namen Antiocheia zu Ehren seines Vaters, 5 namens Laodikeia zu Ehren seiner Mutter, 9 nach seinem eigenen Namen, 4 nach dem Namen seiner Frauen, und zwar dreimal Apameia und einmal Stratonikeia... Wieder anderen Städten gab er die Namen griechischer und makedonischer Städte, oder er benannte sie nach eigenen Taten oder zu Ehren Alexanders. Und so begegnen uns heute in Syrien und in den weiter gelegenen Barbarenländern viele Namen griechischer wie makedonischer Städte...
Flüsse und CO2
Wissenschaft

Flüsse setzen Jahrtausende altes CO2 frei

Flüsse sind ein wichtiges Element im globalen Kohlenstoffkreislauf. Auf ihrem Weg durch die Landschaft nehmen sie Kohlenstoff aus dem Boden auf und setzen ihn als Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre frei. Eine Studie zeigt nun, dass dieser Kohlenstoff zu großen Teilen seit Tausenden Jahren in der Erde gespeichert war – und...

Honigbiene an einer Blüte
Wissenschaft

Darmflora schützt Bienen vor Diabetes

Honigbienen ernähren sich vom zuckerreichen Nektar von Blütenpflanzen. Im Gegensatz zu Menschen mit einer solchen Diät entwickeln Bienen aber keine diabetesähnlichen Symptome. Warum das so ist, haben Biologen nun herausgefunden. Demnach tragen die Honigbienen bestimmte Mikroben in ihrem Darm, die ihren Stoffwechsel beeinflussen....

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