Lexikon
Djenné
[dʒɛˈne]
JenneStadt in Mali, im Binnendelta des Niger, 22 400 Einwohner; Handelszentrum, Fischfang. – Um 1250 gegründet; lange Zeit islamisches Kulturzentrum; in der Altstadt Moschee im sudanesischen Lehmbaustil (1905, Erstbau 13. Jahrhundert); auf einer weiteren Insel Überreste des alten Djenné (Jenne-jeno), einer Handelsstadt mit Blütezeit um 800, die ca. 1400 verlassen wurde; erhalten sind Terrakotta-Plastiken und Bronzen aus dem 12.–16. Jahrhundert; 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Wissenschaft
Das kenn’ ich doch!
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