Lexikon
Djenné
[dʒɛˈne]
JenneStadt in Mali, im Binnendelta des Niger, 22 400 Einwohner; Handelszentrum, Fischfang. – Um 1250 gegründet; lange Zeit islamisches Kulturzentrum; in der Altstadt Moschee im sudanesischen Lehmbaustil (1905, Erstbau 13. Jahrhundert); auf einer weiteren Insel Überreste des alten Djenné (Jenne-jeno), einer Handelsstadt mit Blütezeit um 800, die ca. 1400 verlassen wurde; erhalten sind Terrakotta-Plastiken und Bronzen aus dem 12.–16. Jahrhundert; 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Wissenschaft
Im Wald, da sind die Räuber
Wolf, Braunbär, Luchs – die großen Landraubtiere sind zurück in Deutschland. Und mit ihnen kam der Goldschakal, der sich ebenfalls anschickt zu bleiben. von Christian Jung Nachdem sie vielerorts schon fast oder ganz ausgerottet waren, haben Europas große Raubtiere den Kontinent neu erobert. Das belegen Studien von Forschern um...
Wissenschaft
Auch Krabben fühlen Schmerz
Schalentiere wie Krebse und Krabben dürfen bislang lebendig zerlegt oder gekocht werden, um sie zu essen. Denn im Gegensatz zu Kühen und Schweinen fühlen die Krebstiere angeblich keinen Schmerz. Nun haben Forscher bewiesen, dass das nicht stimmt. Im Gehirn von Strandkrabben treten durchaus Schmerzsignale auf, wenn ihre Weichteile...