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Ist der Killerwal wirklich ein Killer?

Nein, im Gegenteil, er zeigt sogar ein ausgesprochenes Sozialverhalten! Erfreulicherweise ließ sich in den letzten Jahren bei dem als Killerwal verschrienen Orca oder Schwertwal (Orcinus orca), der diesen Namen übrigens seiner hohen, schlanken Rückenfinne verdankt, ein bemerkenswerter Imagewandel feststellen: Spätestens seit den erfolgreichen »Free Willy«-Filmen weiß jedes Kind, dass auch große Zahnwale liebens- und schützenswerte Wesen sind.

In Schulen – so werden die sozialen Verbände der Wale auch genannt – von fünf bis 100 Tieren machen die bis zu 37 Kilometer pro Stunde schnellen Orcas Jagd auf Seeelefanten und andere Robben oder treiben Fischschwärme in enge Buchten; gehen sie allein auf Beutefang, setzen sie andere raffinierte Techniken ein: Sie kippen Eisschollen um, um die darauf ruhenden Pinguine oder Robben zu erwischen, oder »surfen« gar mit einer Welle an den Strand, wo sie sich ein Robbenjunges schnappen und mit der nächsten Welle wieder im Meer verschwinden.

Übrigens: Auch Bartenwale können dem Menschen nicht gefährlich werden, denn sie könnten so große Beute gar nicht fressen! Bartenwale filtrieren Wasser, um an ihre Nahrung zu gelangen, und sind auch sonst sehr friedliche Tiere.

Autos, E-Auto
Wissenschaft

Das E-Auto als Stromlieferant

Ein flexibles Stromnetz mit leistungsstarken Zwischenspeichern für Ökostrom gilt für viele Experten als die Zukunft der Energieversorgung. Elektroautos und deren Akkus sollen ein wichtiger Teil davon sein. von ROLF HEßBRÜGGE Die Akkus der aktuellen Modelle von Elektroautos können etwa 40 bis 100 Kilowattstunden an elektrischer...

Orcas
Wissenschaft

Wal-Verwandtschaften im Südpolarmeer

Im nahrungsreichen Süden leben etwa 25.000 Orcas, zugehörig zu vier Orca-Ökotypen. Aufgrund ihrer Unterschiede „durch Kultur“ sind die Grenzen zu (Unter-)Arten schwer zu ziehen. von BETTINA WURCHE Schwertwale sind intelligente und soziale Tiere, kooperative Jäger und die größten Raubtiere des Ozeans. Im Südpolarmeer lassen sich...

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