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Der Mann, der seine "Titanic" versenkte

James Jameron - ein Porträt

Erst "Titanic" – dann "Avatar". Zwölf Jahre lang war James Cameron der Regisseur des erfolgreichsten Films aller Zeiten – um mit seinem nächsten Film dann den eigenen Rekord mal eben zu überbieten. "Avatar" hatte bereits in den ersten sechs Wochen über 1,859 Milliarden US-Dollar eingespielt – "Titanic" brachte es auf 1,843 Milliarden. Wer ist der Mann, der mit Rekorden jongliert, den "Aliens" Beine macht und zwischendurch mit Arnold Schwarzenegger frühstücken geht?

James Cameron - Kinomagier und Perfektionist

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Der Perfektionist hinter der Kamera

Regisseur James Cameron bei Dreharbeiten zu "True Lies"

Was kaum jemand weiß: James Cameron lebt zwar in den USA, wurde dort aber nicht geboren. Eigentlich stammt er aus Kanada. Seine Eltern, ein Elektroingenieur und eine Malerin, zogen jedoch 1971 nach Kalifornien. Schon vorher hatte Cameron den Stanley Kubricks Film "2001 – Odyssee im Weltraum" gesehen und wollte von da an eigentlich nur noch eins: Filme machen. Doch da ihm der Besuch der Filmhochschule aus finanziellen Gründen nicht möglich war, schloss er zunächst ein Literaturstudium ab, heiratete und arbeitete als Lastwagenfahrer. Doch als 1977 "Star Wars – Krieg der Sterne" in die Kinos kam, war das alte Feuer wieder da. Cameron las alles, was ihm zum Thema Filmemachen in die Hände fiel, und beschaffte sich eine kleine Ausrüstung. Es gelang ihm, ein auf Profit erpichtes Konsortium von Zahnärzten zu überzeugen, ihm einen Science-Fiction-Film zu finanzieren, und lieferte eine erste viertelstündige Probe ab. Doch obwohl das Fragment mit dem Titel "Xenogenesis" bereits in vielerlei Hinsicht Camerons Stärken hat, wurde das Projekt umgehend abgesagt. Ganz so einfach war es also nicht, in Hollywood anzukommen.

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aus der wissen.de-Redaktion
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