Lexikon
Doppelhelix
Bezeichnung für die besondere Struktur der Erbsubstanz Desoxyribonucleinsäure (DNA) nach dem Watson-Crick-Modell. Hierbei sind zwei Polynucleotidketten nach dem Gesetz der Basenpaarung miteinander verknüpft und in einer rechtsgedrehten Schraube um eine gemeinsame Achse gewunden. Da sich nur die jeweils zueinander passenden (komplementären) Basen Adenin und Thymin sowie Cytosin und Guanin verpaaren können, bedingt die Basenfolge des einen Polynucleotidstranges die des anderen (komplementären) Stranges. Dies ist die Voraussetzung für die identische Verdopplung (Replikation) der Erbsubstanz vor jeder Zellteilung und ihre Weitergabe von Zelle zu Zelle und von Generation zu Generation.
Wissenschaft
Designerbabys aus dem Labor
Viele Bücher und Filme zeigen hochintelligente Menschen mit Superkräften, die mithilfe von Gentechnik geschaffen wurden. Das bleibt Fiktion – aber therapeutische Eingriffe sind möglich. von RAINER KURLEMANN Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ hat vor 200 Jahren das Denken der Menschen verändert. Er erzählt die Geschichte des...
Wissenschaft
Spechte grunzen beim Aufschlag wie Tennisspieler
Spechte hämmern mit enormer Wucht auf Holz ein. Als Werkzeug dient ihnen dabei aber nicht nur ihr Schnabel, sondern der ganze Körper, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach spannen die Vögel zahlreiche Muskeln in ihrem ganzen Körper an, um sich zu stabilisieren, und verwandeln sich so in einen lebenden Hammer. Gleichzeitig...