Lexikon

Doppelhelix

Bezeichnung für die besondere Struktur der Erbsubstanz Desoxyribonucleinsäure (DNA) nach dem Watson-Crick-Modell. Hierbei sind zwei Polynucleotidketten nach dem Gesetz der Basenpaarung miteinander verknüpft und in einer rechtsgedrehten Schraube um eine gemeinsame Achse gewunden. Da sich nur die jeweils zueinander passenden (komplementären) Basen Adenin und Thymin sowie Cytosin und Guanin verpaaren können, bedingt die Basenfolge des einen Polynucleotidstranges die des anderen (komplementären) Stranges. Dies ist die Voraussetzung für die identische Verdopplung (Replikation) der Erbsubstanz vor jeder Zellteilung und ihre Weitergabe von Zelle zu Zelle und von Generation zu Generation.
VR, Virtuelle Realität
Wissenschaft

Alles im Griff

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Wissenschaft

Vorstoß in die Hölle

Drei Raumsonden sollen bald die Rätsel der Venus lösen. Eine neue Studie lässt vermuten, dass unsere Nachbarwelt bis heute vulkanisch aktiv ist. von RÜDIGER VAAS Die Venus wird oft als Schwester der Erde bezeichnet, weil sie ähnlich groß ist und eine dichte Atmosphäre über felsigem Grund hat. Sie war das erste Ziel...

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