Lexikon

Doppelhelix

Bezeichnung für die besondere Struktur der Erbsubstanz Desoxyribonucleinsäure (DNA) nach dem Watson-Crick-Modell. Hierbei sind zwei Polynucleotidketten nach dem Gesetz der Basenpaarung miteinander verknüpft und in einer rechtsgedrehten Schraube um eine gemeinsame Achse gewunden. Da sich nur die jeweils zueinander passenden (komplementären) Basen Adenin und Thymin sowie Cytosin und Guanin verpaaren können, bedingt die Basenfolge des einen Polynucleotidstranges die des anderen (komplementären) Stranges. Dies ist die Voraussetzung für die identische Verdopplung (Replikation) der Erbsubstanz vor jeder Zellteilung und ihre Weitergabe von Zelle zu Zelle und von Generation zu Generation.
Kraft, Meer, Wellen
Wissenschaft

Die Kraft der Wellen

Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Ingenieure wollen jetzt die Energie des Meeres nutzen, um auf schwimmenden Inseln elektrischen Strom zu erzeugen. von RAINER KURLEMANN Wer schon einmal in einem Boot oder am Strand gegen die Wellen gekämpft hat, der ahnt, wie viel Energie im Meer steckt. Tag für Tag...

Galaxienhaufen, Abell 370
Wissenschaft

Das Standardmodell

Idealerweise genügen sechs Parameter, um die Entwicklung des Universums zu beschreiben. Vielleicht ist das zu schön, um wahr zu sein? von RÜDIGER VAAS Das Universum ist kein Forschungsgegenstand wie jeder andere. Denn wir können es nicht als Ganzes und von außen betrachten. Wir sind mittendrin und sehen nur einen räumlich wie...

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