Lexikon

Drehkristallverfahren

früher bedeutendes Verfahren zur Kristallstrukturbestimmung. Im einfachsten Fall fällt der monochromatische Primärstrahl senkrecht auf die feste Drehachse des Einkristalls, der die Größe von einigen Zehntel-Millimetern haben sollte. Die Reflexe werden auf einen Film, der normalerweise zylindrisch um den Kristall angeordnet ist, aufgezeichnet. Im Gegensatz zum Debye-Scherrer-Verfahren zeigt die Drehkristallaufnahme zahlreiche, auf Linien angeordnete Reflexpunkte, aus denen die Beugungswinkel und Atomabstände errechnet werden können. Daraus lässt sich die Kristallstruktur ermitteln.
Stickstoffdioxid, Feinstaub, Luft, Lunge
Wissenschaft

Kleine Teilchen mit großer Wirkung

Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...

Mikrobiologie, Epibionten, Schildkröte
Wissenschaft

Per Anhalter durch den Ozean

Viele Meeresbewohner beherbergen einen Mikrokosmos aus Bakterien und anderen Kleinstlebewesen. Mikrobiologische Untersuchungen helfen, ihn zu erkunden. von BETTINA WURCHE Seekühe, Meeresschildkröten und sogar die kleinen Krill-Krebse haben auf ihren Reisen blinde Passagiere an Bord: Ihre Körperoberfläche sondert im Wasser einen...

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