Lexikon
Drehkristallverfahren
früher bedeutendes Verfahren zur Kristallstrukturbestimmung. Im einfachsten Fall fällt der monochromatische Primärstrahl senkrecht auf die feste Drehachse des Einkristalls, der die Größe von einigen Zehntel-Millimetern haben sollte. Die Reflexe werden auf einen Film, der normalerweise zylindrisch um den Kristall angeordnet ist, aufgezeichnet. Im Gegensatz zum Debye-Scherrer-Verfahren zeigt die Drehkristallaufnahme zahlreiche, auf Linien angeordnete Reflexpunkte, aus denen die Beugungswinkel und Atomabstände errechnet werden können. Daraus lässt sich die Kristallstruktur ermitteln.
Wissenschaft
ChatGPT als Psychotherapeut?
Kann Künstliche Intelligenz in Zukunft Psychotherapeuten ersetzen? Eine Studie legt nun nahe, dass ChatGPT in mancher Hinsicht womöglich menschliche Fachleute übertrifft. In einem Experiment ließen Forschende den Chatbot sowie professionelle Psychotherapeuten auf fiktive Situationen aus einer Paartherapie reagieren. Dabei waren...
Wissenschaft
Neue Einblicke in die Evolution des Mastodons
Neben den Mammuts gab es während der Eiszeit noch ein weiteres Rüsseltier – das Mastodon. Dessen Evolutionsgeschichte ist offenbar komplexer als bisher angenommen. Das zeigen Analysen alter DNA aus den Knochen und Stoßzähnen von sieben Exemplaren dieser amerikanischen Megafauna. Demnach wanderten die Mastodons in Folge von...