Lexikon
Enuma Elisch
Enūma elišbabylonischer Schöpfungsmythos, entstanden im 13. Jahrhundert v. Chr.; benannt nach seiner Anfangszeile Enūma eliš „Als oben (der Himmel noch nicht existierte)“; in Keilschrift auf sieben Tontafeln, jede 115 bis 170 Zeilen lang, geschrieben; seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. in griechischer Sprache überliefert. – Das Enuma Elisch beschreibt in drei Themenkreisen den Sieg des Gottes Marduk über das urzeitliche Chaos, die Erschaffung der Welt sowie die Künste und Tugenden Marduks; es wurde am babylonischen Neujahrsfest rezitiert.
Wissenschaft
So sahen die Hände der frühen Homininen aus
Vor etwa 1,5 Millionen Jahren lebten mehrere Vormenschen-Gruppen in Afrika, darunter Vertreter des Paranthropus boisei. Von diesem entfernten Verwandten des modernen Menschen haben Paläontologen nun ein ungewöhnliches Set an fossilen Knochen entdeckt. Unter den Fundstücken sind erstmals auch Handknochen von Paranthropus boisei....
Wissenschaft
Die Krux mit der Anwendung
Apply or die!“, lautet eine Floskel, die auf eine eher ungeliebte Entwicklung im Forschungsbetrieb abzielt – „Wende an oder stirb!“ Sarkastisch steht sie für den zunehmenden Druck, dass die Wissenschaft möglichst Ergebnisse produzieren solle, die unmittelbar in konkrete Anwendungen münden können. Klar, das ist kein schlechtes...
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die maritime Speisekammer
Der solare Doppelpack
Sauberer Stahl
Totgesagte leben länger
Tierischer Transport
Unterwegs durch die Luft: Mikroben