Lexikon

Eurowährungsmarkt

Sammelbezeichnung für den weltweiten Austausch von Fremdwährungen, überwiegend Dollar-Guthaben, außerhalb des Ursprungslandes der betreffenden Währung. Die Bezeichnung „Euro“ (Euro-Dollar, Euro-DM, Euro-Schweizer-Franken, Euro-Pfund Sterling usw.) beschränkt sich nicht mehr wie in den 1950er Jahren auf einen geographisch begrenzten Markt (Europa). Sie hat nichts mit der europäischen Währungseinheit Euro zu tun. Der internationale Handel in Fremdwährungen wird zwischen privaten und öffentlichen Nicht-Banken, Zentralbanken und Geschäftsbanken über die Finanzzentren in Europa, Amerika und Asien abgewickelt. Wichtige Vermittler sind die Eurobanken in Westeuropa, USA, Kanada und Japan. Es werden im Allgemeinen Euromärkte (Eurobonds) nach der Laufzeit der Geschäfte und den Sicherheiten unterschieden. Die statistische Erfassung erfolgt seit 1964 bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.
Helmstaedter, Natur, Naturstoff
Wissenschaft

Vom Naturstoff zur Arznei

Tiere und Pflanzen sind bis heute die wichtigste Quelle für Arzneien. Naturheilkunde und moderne Medizin stehen sich deshalb viel näher, als es ihr gegensätzliches Image vermuten lässt. von SUSANNE DONNER Dem gefriergetrockneten Leichnam sahen die Forschenden es nicht gleich an: Aber Ötzi war ein kranker Mann. Im Magen entdeckten...

Redox-Flow-Batterien
Wissenschaft

Die Sonderlinge

Sie unterscheiden sich grundlegend von allen anderen elektrochemischen Energiespeichern: Redox-Flow-Batterien. Forscher arbeiten daran, sie preiswerter und nachhaltiger zu machen. von FRANK FRICK Der Forschungsbericht von Lawrence Thaller beginnt recht unspektakulär: Für Systeme zu einer dezentralen Stromversorgung, die entweder...

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