Lexikon
Feldelektronenmikroskop
von E. W. Müller 1950 entwickeltes Elektronenmikroskop. Es besteht aus einer hochevakuierten Röhre, einer als feine Wolframspitze ausgebildeten Kathode und einer als Leuchtschirm ausgebildeten Anode. Eine Spannung von mehreren tausend Volt ruft an der Spitze eine sehr große Feldstärke hervor. Hierdurch werden aus der Spitze Elektronen herausgelöst, die auf den Leuchtschirm der Röhre fliegen und dort die Spitze bzw. die auf diese aufgebrachten Stoffe abbilden. Bisher wurde 106 fache Vergrößerung erreicht. Eine Weiterentwicklung (E. W. Müller, 1951) ist das Feldionenmikroskop, das noch Abstände von 0,2–0,4 nm erkennen lässt; Rastertunnelmikroskop.
Wissenschaft
Flüsse setzen Jahrtausende altes CO2 frei
Flüsse sind ein wichtiges Element im globalen Kohlenstoffkreislauf. Auf ihrem Weg durch die Landschaft nehmen sie Kohlenstoff aus dem Boden auf und setzen ihn als Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre frei. Eine Studie zeigt nun, dass dieser Kohlenstoff zu großen Teilen seit Tausenden Jahren in der Erde gespeichert war – und...
Wissenschaft
Schmilzt die Finsternis?
Neue Messungen deuten darauf hin, dass die Dunkle Energie im Weltall nicht konstant bleibt, sondern abnimmt. Das hätte unabsehbare Konsequenzen für die Physik – und für die ferne Zukunft. von RÜDIGER VAAS Die Dunkle Energie ist klarerweise das größte Rätsel im Universum. Denn sie macht hinsichtlich der Energiedichte mehr als zwei...