Lexikon

Gmmaastronomie

Gammastrahlenastronomie
Teilgebiet der Astronomie, das die Untersuchung von hochenergetischer Strahlung mit Wellenlängen kürzer als 0,01 nm zum Inhalt hat (1 nm [Nanometer] = 10-9 m). Die Gamma-Strahlung kann nur oberhalb der Erdatmosphäre mittels Ballonen oder Satelliten beobachtet werden. Gammaquellen sind ähnlich den Röntgenquellen sehr exotische Regionen des Kosmos, in denen extrem hohe Temperaturen oder Kraftfelder herrschen (z. B. Supernovae, aktive Galaxien, Neutronensterne, schwarzes Loch). Wesentliche Satelliten waren SAS-2, COS-B und das Compton Gamma Ray Observatory. Seit 2002 ist das ESA-Gammastrahlenteleskop INTEGRAL im Einsatz, 2004 startete die NASA den Forschungssatelliten Swift zur Untersuchung kurzlebiger Gammastrahlenausbrüche (Gammablitze, englisch Gamma Ray Bursts).
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Wissenschaft

Der Weltuntergang kommt aus dem Schlauch

Wenn der Weltuntergang kommt, dann kommt er aus dem Schlauch. Aber nicht, weil irgendein geheimes Virenlabor großflächig die Erreger der nächsten Pandemie versprüht. Oder weil jemand den Gartenschlauch nicht zudreht und alles buchstäblich untergeht. Sondern weil ein Asteroid auf der Erde einschlägt. Doch wer treibt diese...

Mond, Forschung, Weltall
Wissenschaft

Als dem Mond die Luft ausging

Als der Erdtrabant jung war, peitschten Stürme in einer heißen Atmosphäre über seine geschmolzene Oberfläche. von THORSTEN DAMBECK Die ersten Menschen auf den Mond mussten ihre Luft mitbringen: Neil Armstrong und Buzz Aldrin trugen im Juli 1969 Rucksäcke, die sie mit reinem Sauerstoff versorgten. Höchstens 6,5 Stunden hätten sie...

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