Lexikon

Supernọva

[
die, Plural Supernovae; lateinisch
]
Stern: Super-Nova
Stern: Super-Nova
Ein massereicherer Stern als unsere Sonne erfährt am Ende seiner Entwicklung einen so starken Kollaps, dass eine Supernova-Explosion und der Zusammenbruch zu einem Neutronenstern, vielleicht auch zu einem Pulsar oder sogar zu einem schwarzen Loch, die Folge ist. (Die nach innen gerichteten Pfeile bezeichnen die Gravitation, die nach außen gerichteten den Gasdruck.)
Supernova 1987 A
Supernova 1987 A
Supernova 1987A mit Gasring und Nachbarsternen. Die Supernova wurde am 24. 2. 1987 von Ian Shelton entdeckt. Sie befindet sich in der Großen Magellan'schen Wolke (Entfernung ca. 180 000 Lichtjahre) und war die hellste und nächste Supernova seit 400 Jahren.
neuer Stern mit besonders starkem Helligkeitsausbruch; Helligkeitssteigerung bis zu 19 Größenklassen, d. h. um das 30-Millionenfache. Am bekanntesten wurden die Supernovae der Jahre 1604, 1572 und 1054. Letzterer entwickelte sich zum Krabbennnebel. Am 24. 2. 1987 wurde in der Großen Magellan’schen Wolke ein neuer Stern entdeckt und Supernova 1987 A genannt. – Supernovae-Ausbrüche entstehen am Ende der Entwicklung massereicher Sterne: Bei Erschöpfen aller atomaren Energiereserven fällt der Stern in einem Gravitationskollaps zusammen; dabei werden kurzzeitig enorme Energien freigesetzt; die äußeren Sternschichten werden abgestoßen, während die restliche Masse zu einem Neutronenstern oder schwarzen Loch degeneriert. Bei Supernovae werden große Mengen schwerer Elemente, die im Inneren fusioniert wurden, in den Raum geschleudert. Supernovae spielen bei der Elementenentstehung eine entscheidende Rolle.
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