Lexikon

Gasbrand

Gasödem; Gasphlegmone; Gasgangrän; malignes Ödem
schwere (lebensgefährliche) infektiöse Wunderkrankung; Erreger sind verschiedene Clostridium-Arten, das sind unter Luftabschluss lebende (anaerobe) Gasbrandbazillen, die vor allem im Boden vorkommen. Infektionsgefährdet sind besonders ausgedehnte, tief greifende und verschmutzte Wunden mit Taschen und Buchten (Unfälle, Kriegsverletzungen). Es kommt zu rasch fortschreitendem, „zunderartigem“ Zerfall der Muskulatur; die Wundumgebung schwillt infolge der Gasbildung schnell und stark an (fühlbares Knistern). Die Behandlung muss möglichst frühzeitig erfolgen und besteht in chirurgischer Öffnung der Wunde, um den Bazillen die nötige Luftabgeschlossenheit zu entziehen, Sauerstoffüberdruckbehandlung, Gabe von Antibiotika und Gasbrandserum sowie einer Schockbehandlung.
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Wissenschaft

Die Mondtäuschung

Warum der Mond manchmal kleiner und manchmal größer erscheint, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon vor mehr als 2.000 Jahren machte sich der griechische Philosoph Aristoteles Gedanken über ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Wenn der Mond tief über dem Horizont steht, erscheint er viel größer als hoch oben am Himmel....

Wissenschaft

Stressgeruch macht Hunde pessimistisch

Mit Anspannung belastete Luft drückt Hunden offenbar auf die Stimmung: Wenn sie den Geruch gestresster Personen wahrnehmen, gehen sie mit einer eher pessimistischen Erwartungshaltung auf Neues zu, lassen Studienergebnisse vermuten. Es könnte sich dabei somit um eine Form der emotionalen Ansteckung zwischen Mensch und Tier handeln...

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