Lexikon
Gesprächstherapie
Gesprächspsychotherapie; klientenzentrierte PsychotherapieAbkürzung GT, ein von C. R. Rogers entwickeltes psychotherapeutisches Verfahren; gründet sich auf Rogers’ Persönlichkeitstheorie, in der das Selbst als eine die Erfahrungen des Menschen strukturierende und integrierende Einheit sowie Aktualisierungstendenz und Inkongruenz die zentralen Konzepte sind; die Aktualisierungstendenz stellt eine Art inneren Antriebs dar, die den Menschen in Richtung Wachstum, Reife und Lebensbereicherung bewegt; Inkongruenz bezeichnet die Diskrepanz zwischen dem Erleben der Person und ihrem eigenen Selbstkonzept. Ziel der Gesprächstherapie ist es, beim Klienten die Aktualisierungstendenz zu fördern und die bestehenden Inkongruenzen zu verringern und abzubauen. Die Gesprächstherapie betont die Bedeutung des Therapeutenverhaltens als Katalysator dieses Prozesses, das durch Akzeptanz, Echtheit und Empathie gegenüber dem Klienten gekennzeichnet ist. Mit Blick auf das ihr zugrunde liegende Menschenbild wird die Gesprächstherapie zu den humanistischen Therapien gezählt.
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»Wir brauchen Kernkraft für die Industrie und erneuerbare Energie für die Haushalte«
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Wissenschaft
Wasserstoff ist keine Lösung!
Auf Wasserstoff ruhen seit einigen Jahren große Hoffnungen für die Energiewende: Als Energieträger soll er die saisonalen Schwankungen in der Stromproduktion abfangen, die durch die zunehmende Nutzung von Solar- und Windenergie entstehen. Die Idee ist, dass man den überschüssigen Strom aus sonnen- und windreichen Phasen nutzt, um...