Lexikon

Gesprächstherapie

Gesprächspsychotherapie; klientenzentrierte Psychotherapie
Abkürzung GT, ein von C. R. Rogers entwickeltes psychotherapeutisches Verfahren; gründet sich auf Rogers Persönlichkeitstheorie, in der das Selbst als eine die Erfahrungen des Menschen strukturierende und integrierende Einheit sowie Aktualisierungstendenz und Inkongruenz die zentralen Konzepte sind; die Aktualisierungstendenz stellt eine Art inneren Antriebs dar, die den Menschen in Richtung Wachstum, Reife und Lebensbereicherung bewegt; Inkongruenz bezeichnet die Diskrepanz zwischen dem Erleben der Person und ihrem eigenen Selbstkonzept. Ziel der Gesprächstherapie ist es, beim Klienten die Aktualisierungstendenz zu fördern und die bestehenden Inkongruenzen zu verringern und abzubauen. Die Gesprächstherapie betont die Bedeutung des Therapeutenverhaltens als Katalysator dieses Prozesses, das durch Akzeptanz, Echtheit und Empathie gegenüber dem Klienten gekennzeichnet ist. Mit Blick auf das ihr zugrunde liegende Menschenbild wird die Gesprächstherapie zu den humanistischen Therapien gezählt.
Ranis, Zlatý kůň
Wissenschaft

Die Spuren der ersten modernen Menschen

Vor über 40.000 Jahren lebten moderne Menschen und Neandertaler Seite an Seite in Europa. DNA-Analysen ermöglichen es Forschern heute, Knochen auf verwandtschaftliche Verbindungen hin zu untersuchen. Eine Studie über die Funde im thüringischen Ranis und im tschechischen Zlatý kůň hat nun erstaunliche Ergebnisse geliefert. von...

AMOC
Wissenschaft

Klima-Kipppunkte sind kaum vorhersagbar

Das Konzept der Klima-Kipppunkte besagt, dass das Überschreiten bestimmter kritischer Schwellen im Klimasystem eine Kaskade unumkehrbarer Veränderungen auslöst. Wann allerdings solche Kipppunkte erreicht sind, lässt sich noch schwieriger vorhersagen als bisher angenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie am Beispiel der...

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