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Mauretanien: Wüstenland am Senegal

Mauretanien
Amtlicher Name:
Islamische Republik Mauretanien
Fläche:
1 025 520 km²
Einwohner:
3,1 Mio.
Hauptstadt:
Nouakchott
Amtsprache(n):
Arabisch
Währung:
1 Ouguiya = 5 Khoum

Landesnatur

Wie heißt der wichtigste Fluss?

Senegal. Er bildet die Grenze zum gleichnamigen Nachbarstaat im Süden und ist der einzige dauernd Wasser führende Fluss des Landes. Mit seiner alljährlich vom Hochwasser überschwemmten Niederung ist er ein günstiges Siedlungsgebiet.

Der größte Teil des Landes gehört zur Sahara. An die zum Teil mit Dünen bedeckte Küstenebene im Westen schließen sich die Sandsteinplateaus Adrar und Tagant an, die mit Geröll bedeckt sind und sich nach Nordosten zum Dünengebiet El Djouf senken. Die Dornsavanne des Sahel im Süden geht nach Norden bald in vegetationslose Wüste über.

Wirtschaft

Was ist Gummi arabicum?

Ein natürliches Polysaccharid, das aus dem Pflanzensaft von Akazien gewonnen wird und ein wichtiges Exportprodukt des Landes ist. Darüber hinaus führt Mauretanien Fischfangprodukte, Eisen und Kupfer aus.

Die Industrie verarbeitet die Erzeugnisse der Viehzucht und des Fischfangs. Die wichtigsten Häfen und Flughäfen sind Nouadhibou und Nouakchott. Ackerbau ist nur im Überschwemmungsgebiet des Senegal und in den Oasen möglich.

Geschichte

Wann wurde das Land unabhängig?

Mauretanien erlangte 1960 als Teil Französisch-Afrikas die Unabhängigkeit. In diesem Jahr erfuhr ein großer Teil des Kontinents einen Wandel: 17 Länder wurden von den Kolonialmächten Frankreich, Großbritannien und Belgien in die Selbstständigkeit entlassen.

Samuel Heiniger, Wendelin Stark
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