Lexikon

Gleitfilamenttheorie

Lehrmeinung, der zufolge Muskelkontraktionen durch Ineinandergleiten oder Aneinandervorbeigleiten von länglichen Eiweißstrukturen (den sog. Filamenten) zustande kommen (Aktin, Myosin, Aktomyosin). Dabei wird Energie verbraucht. Die Streckung erfolgt stets passiv durch einen Antagonisten. Möglicherweise finden nicht nur die Muskelbewegungen, sondern alle Formen tierischer Bewegung nach diesem Prinzip statt, dessen molekularer Mechanismus in Details geklärt ist.
(Digital_Composite)_India.
Wissenschaft

Wann der Hahn kräht

Wenn wir Menschen wissen wollen, was die Stunde schlägt, genügt ein Blick auf die Uhr oder den Kalender. Doch woher wissen Pflanzen und Tiere, wann es Zeit ist zum Blühen, Fressen oder Schlafen? Von Elena Bernard Da wir Blumen, Vögel oder Hunde nicht einfach fragen können, ob sie uns ihre Tricks zur Zeitmessung verraten, sind...

Bronzezeit, Attila
Wissenschaft

Ein Hügel für Attila?

Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...

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