Lexikon

Klimaregeln

die bei warmblütigen Wirbeltieren, z. T. auch wechselwarmen Tieren zu beobachtende Erscheinung, dass die im kühleren Klima lebenden Unterarten sich durch größere Körper (Bergmannsche Regel), kürzere Körperanhänge (Schwanz, Ohren, Schnäbel, Extremitäten; Allensche Regel) und geringere Ausbildung der braunen Farbstoffe (Phäomelanine und Eumelanine; Glogersche Regel) von den in wärmerem Klima lebenden unterscheiden. Außer diesen gibt es noch weitere, weniger deutlich ausgeprägte Klimaregeln.
Wissenschaft

Portrait eines Außenseiters

Jenseits von Pluto gibt es urtümliche Fels- und Eisbrocken wie sonst nirgendwo im Sonnensystem. Die Raumsonde New Horizons hat erstmals einen davon aus der Nähe inspiziert. von THORSTEN DAMBECK Am Neujahrstag 2019 passierte die Raumsonde New Horizons in 3538 Kilometer Minimalabstand ein seltsames Objekt namens Arrokoth. In einer...

Wissenschaft

Eine eiskalte Gemeinschaft

Archäologische und biologische Forschungsergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die frühe Entwicklung der Beziehung zwischen Menschen und domestizierten Rentieren. von BETTINA WURCHE Das samtig-weiche Maul des Rentiers berührt sanft meine ausgestreckte Hand – blitzschnell verschwinden die angebotenen „Leckerli“. Die Zähne des...

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