Wissensbibliothek
Welche Haut verträgt wie viel Sonnenlicht?
Es kommt auf den Hauttyp an. Unsere Hautfarbe entsteht durch Einlagerung des bräunlich schwarzen Pigments Melanin. Melanin wirkt als natürlicher Sonnenschutz. Als Reaktion auf die UV-Strahlung erhöhen die Melanozyten nämlich ihre Melaninproduktion und verhindern so, dass UV-Strahlen in tiefere Gewebeschichten eindringen und sie schädigen können. Die Einlagerung von Melanin führt zur Bräunung der Haut. Menschen mit hellem Hauttyp produzieren weniger Melanin und müssen sich daher früher und besser vor Sonnenlicht schützen.
Auch wenn eine gewisse Menge an Sonnenlicht durchaus positive Wirkungen zeigt – unter seinem Einfluss wird z. B. das unverzichtbare Vitamin D gebildet –, führt ein Zuviel an Sonnenstrahlung bei allen Hauttypen zu Zellschädigungen, Entzündungen und Hautabschälungen (Sonnenbrand). Die Hautalterung wird beschleunigt und das Hautkrebsrisiko steigt.
Zu den wichtigsten Sonnenschutzmaßnahmen zählen die ausreichende Bedeckung der Haut durch Kleidung (auch im Wasser) und die häufige Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit angemessenem Lichtschutzfaktor (LSF von mindestens 15). Kinder müssen besonders geschützt werden. Hemdchen mit Ärmeln, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel sind beim Spielen in der Sonne unverzichtbar.
Die Gebrechlichkeit des Genoms
Forscher untersuchen, wie Schäden im Erbgut den Alterungsprozess beeinflussen. Ihre Vision: Die natürlichen DNA-Reparaturmechanismen so zu verbessern, dass die gesunde Lebenszeit verlängert wird. von FRANK FRICK Graue Haare, faltige Haut, steife Gelenke, erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, nachlassende geistige Leistung: Für...
Rettungsanker fürs Herz
Telemedizin wird in diesem Jahr zu einer Kassenleistung: Herzkranke können sich dann digital überwachen lassen. von Susanne Donner Dieter Thurm erinnert sich gut an das Jahr 2016, als er für zwölf Monate medizinisch fernüberwacht wurde. „Ich habe mich viel sicherer gefühlt“, sagt der heute 69-jährige Rentner, der mit seiner Frau...