Wissensbibliothek
Warum leben so viele Ausländer in Deutschland?
Der im europäischen Vergleich relativ hohe Ausländeranteil (2004: 8,8 %) in Deutschland ist vor allem die Folge der sog. Anwerbepolitik der 1950er und 1960er Jahre. In dieser Zeit förderte die Bundesregierung gezielt den Zuzug von Migranten (z. B. aus Italien, Spanien oder der Türkei), um den wachsenden Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Mit dem Ende des stetigen Wirtschaftswachstums sank auch der Bedarf an Arbeitskräften, daher verhängte Deutschland 1973 einen Anwerbestopp. Von den 6,76 Mio. Ausländern Ende 2005 stammte fast ein Drittel aus EU-Ländern und etwas mehr als ein Viertel aus der Türkei. 41 % aller Migranten lebten schon seit mehr als zehn Jahren in Deutschland.
Globale Überreichweiten
Das Globale scheint im Trend zu sein – auch wenn Wirtschaft und Politik das dazugehörige Prinzip allmählich überreizt zu haben scheinen und sich mehr dem Nationalen zuwenden. Dafür haben jetzt die historischen Wissenschaften das Thema entdeckt, wie sich an dem 2022 erschienenen Buch „Neue Horizonte“ des britischen Autors James...
Zehntausend Antennen für die Astronomie
Zwei Kontinente, Myriaden von Sensoren, extreme Datenströme: Mit dem Square Kilometre Array entsteht das größte Radioteleskop der Welt. von KAI DÜRFELD In flimmernder Hitze ragen metallene Stäbe aus dem roten Staub des australischen Outbacks. Aus der Ferne wirken sie wie ein futuristischer Wald. Auch die vielen...