Wissensbibliothek
Warum leben so viele Ausländer in Deutschland?
Der im europäischen Vergleich relativ hohe Ausländeranteil (2004: 8,8 %) in Deutschland ist vor allem die Folge der sog. Anwerbepolitik der 1950er und 1960er Jahre. In dieser Zeit förderte die Bundesregierung gezielt den Zuzug von Migranten (z. B. aus Italien, Spanien oder der Türkei), um den wachsenden Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Mit dem Ende des stetigen Wirtschaftswachstums sank auch der Bedarf an Arbeitskräften, daher verhängte Deutschland 1973 einen Anwerbestopp. Von den 6,76 Mio. Ausländern Ende 2005 stammte fast ein Drittel aus EU-Ländern und etwas mehr als ein Viertel aus der Türkei. 41 % aller Migranten lebten schon seit mehr als zehn Jahren in Deutschland.
Ersatz für die Ewigen
Mehr als 10.000 Ewigkeitschemikalien zu ersetzen, ist eine Herkulesaufgabe für die Forschung. Wenige Pioniere machen derzeit einen Anfang. von SUSANNE DONNER Wundermittel“ nennt das Fraunhofer-Magazin diese gigantische Klasse an Chemikalien, von denen sich die Menschheit über 80 Jahre lang absolut abhängig gemacht hat: die PFAS....
Wie unser Gehirn aus Fehlern lernt
Wenn sich Regeln plötzlich ändern, reagiert unser Gehirn darauf und baut im Kortex die neuronalen Netzwerke um, die für Lern- und Entscheidungsprozesse zuständig sind. Diese Reorganisation läuft schicht- und schrittweise ab: von unten nach oben und von chaotisch zu rhythmisch, wie Neurowissenschaftler nun anhand von Mäusen...