Lexikon

Lernstandserhebungen

neben den traditionellen Klassenarbeiten landesweit in den Klassen 3 (VERA) und 8 in den Hauptfächern durchgeführte Vergleichsarbeiten; entstanden als Folge auf das schlechte Abschneiden deutscher Schüler und Schülerinnen beim PISA-Test; erstmals im Schuljahr 2004/2005 in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Lernstandserhebungen dienen dazu, schulübergreifend zu ermitteln, welche Lernergebnisse Schülerinnen und Schüler erreichen, inwieweit sie die fachlichen Anforderungen der Lehrpläne erfüllen und welche Stärken und Schwächen sie in diesen Bereichen haben. Sie bieten differenzierte Hinweise auf den Förderbedarf von Schülern und ermöglichen einen innerschulischen und landesweiten Vergleich des Leistungsniveaus. Vergleichsarbeiten werden nicht benotet, in Ausnahmefällen bei der Festlegung der Zeugnisnote ergänzend herangezogen. Ab dem Schuljahr 2008/2009 werden Vergleichsarbeiten in der Klasse 8 gemeinsam in allen Bundesländern vor den Osterferien geschrieben.
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