Lexikon
Leverage
[ˈlivəridʒ; englisch, „Hebel(wirkung)“]
rentabilitätsfördernde Wirkung, die bei ertragreichen Investitionen durch zinsgünstige Kreditfinanzierung entsteht. Liegt z. B der effektive Zinssatz für Kredite unterhalb der Verzinsung am Kapitalmarkt, kann der Anleger mit aufgenommenen und wieder am Kapitalmarkt investierten Geldern die Rentabilität seiner Anlagen erhöhen. Bei fallenden Kursen wirkt das Leverage in umgekehrter Richtung und die auf Kredit erworbenen Wertpapiere führen zu zusätzlichen Verlusten; in Deutschland verboten, da hochspekulativ. Im Zusammenhang mit Optionsgeschäften gibt das Leverage an, um wie viel die prozentuale Kursänderung einer Option größer ist als die der sie auslösenden prozentualen Kursänderung der Aktie.
Wissenschaft
Die Rolle der Faszien
Lange waren die zum Bindegewebe gehörenden Faszien in Deutschland nur in der Alternativmedizin ein Thema. Anders als im anglo-amerikanischen Raum, blieb die hiesige Schulmedizin distanziert. Doch das hat sich geändert – durch neue profunde Studien. von ROLF HEßBRÜGGE Für Medizinstudenten im Präparierkurs waren Faszien früher nur...
Wissenschaft
Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Heuschrecken sind meist harmlos. Wie kommt es, dass sie sich plötzlich in alles vernichtende Schwärme verwandeln? Eine biologische Spurensuche von JAN BERNDORFF So steht es im Zweiten Buch Mose: „Und am Morgen führte der Ostwind die Heuschrecken herbei. Und sie kamen über ganz Ägyptenland und ließen sich nieder überall in Ägypten...