Lexikon

Leverage

[ˈlivəridʒ; englisch, „Hebel(wirkung)“]
rentabilitätsfördernde Wirkung, die bei ertragreichen Investitionen durch zinsgünstige Kreditfinanzierung entsteht. Liegt z. B der effektive Zinssatz für Kredite unterhalb der Verzinsung am Kapitalmarkt, kann der Anleger mit aufgenommenen und wieder am Kapitalmarkt investierten Geldern die Rentabilität seiner Anlagen erhöhen. Bei fallenden Kursen wirkt das Leverage in umgekehrter Richtung und die auf Kredit erworbenen Wertpapiere führen zu zusätzlichen Verlusten; in Deutschland verboten, da hochspekulativ. Im Zusammenhang mit Optionsgeschäften gibt das Leverage an, um wie viel die prozentuale Kursänderung einer Option größer ist als die der sie auslösenden prozentualen Kursänderung der Aktie.
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