Lexikon
Lichtkunst
Richtung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts, in der künstl. oder natürl., farbiges oder monochromes u. bewegl. oder statisches Licht als primäres Gestaltungsmittel eingesetzt wird. Reflektierende Metalle, Spiegel oder Rauch unterstützen oft die Wirkung des Lichtes. L. geht nicht von einem isolierten Kunstwerk aus, sondern strebt die Schaffung eines Environments an, in das der Betrachter einbezogen wird. Ursprünge der L. liegen im Bauhaus, wo L. Moholy-Nagy die ersten Plastiken schuf, in denen elektr. Licht eingesetzt war. In den 1950er u. 1960er Jahren gab es in der Kinetischen Kunst u. in der Gruppe Zero (G. Uecker u. O. Piene) Experimente mit Licht u. Bewegung; es entstanden ganze Lichträume (A. Luther). In den USA nahm die L. durch Lichtarchitekturen städtebaul. Dimensionen an, während Künstler wie D. Flavin Neonröhren oder Röhren mit fluoreszierendem Licht, im Sinne der reduzierten Minimal Art, einsetzten.
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Wissenschaft
Vom Umgang mit Fehlern
Eigentlich sollte das Recht, falschzuliegen, tief in der Wissenschaft verankert sein. Denn wie läuft es schließlich oft in der experimentellen Forschung? Die Biophysikerin Sylvia McLain fasste es in der britischen Tageszeitung The Guardian einmal folgendermaßen zusammen: „Für die Wissenschaft ist es normal, dass die meisten...