Lexikon

Lichtkunst

Richtung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts, in der künstl. oder natürl., farbiges oder monochromes u. bewegl. oder statisches Licht als primäres Gestaltungsmittel eingesetzt wird. Reflektierende Metalle, Spiegel oder Rauch unterstützen oft die Wirkung des Lichtes. L. geht nicht von einem isolierten Kunstwerk aus, sondern strebt die Schaffung eines Environments an, in das der Betrachter einbezogen wird. Ursprünge der L. liegen im Bauhaus, wo L. Moholy-Nagy die ersten Plastiken schuf, in denen elektr. Licht eingesetzt war. In den 1950er u. 1960er Jahren gab es in der Kinetischen Kunst u. in der Gruppe Zero (G. Uecker u. O. Piene) Experimente mit Licht u. Bewegung; es entstanden ganze Lichträume (A. Luther). In den USA nahm die L. durch Lichtarchitekturen städtebaul. Dimensionen an, während Künstler wie D. Flavin Neonröhren oder Röhren mit fluoreszierendem Licht, im Sinne der reduzierten Minimal Art, einsetzten.
Ein Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucoce phalus) kann eine Maus aus über drei Kilometern Höhe sehen. © DesignPics /OKAPIA
Wissenschaft

Augen: Komplizen des Lichts

Die Sinneszellen in unserer Netzhaut sind so sensibel, dass sie einzelne Photonen wahrzunehmen vermögen. Dabei sind die menschlichen Augen aber bei Weitem nicht die besten: Einige Tiere sehen die Welt in einer Weise, die für uns fast unvorstellbar ist. von Christian Jung Wir erfahren die Welt durch unsere Sinne. Hören, Schmecken...

Elektrode
Wissenschaft

Knochen unter Strom

Die Heilung von Knochen lässt sich beschleunigen, wenn sie elektrisch gereizt werden. Dieser Methode wollen deutsche Forscher jetzt zum Durchbruch verhelfen, etwa für den Einsatz nach einer Tumor- oder Hüftoperation oder bei komplizierten Brüchen. von TIM SCHRÖDER Knochen ist elektrisch!“ Die Nachricht verbreitete sich 1957 unter...

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