Lexikon

Lichtkunst

Richtung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts, in der künstl. oder natürl., farbiges oder monochromes u. bewegl. oder statisches Licht als primäres Gestaltungsmittel eingesetzt wird. Reflektierende Metalle, Spiegel oder Rauch unterstützen oft die Wirkung des Lichtes. L. geht nicht von einem isolierten Kunstwerk aus, sondern strebt die Schaffung eines Environments an, in das der Betrachter einbezogen wird. Ursprünge der L. liegen im Bauhaus, wo L. Moholy-Nagy die ersten Plastiken schuf, in denen elektr. Licht eingesetzt war. In den 1950er u. 1960er Jahren gab es in der Kinetischen Kunst u. in der Gruppe Zero (G. Uecker u. O. Piene) Experimente mit Licht u. Bewegung; es entstanden ganze Lichträume (A. Luther). In den USA nahm die L. durch Lichtarchitekturen städtebaul. Dimensionen an, während Künstler wie D. Flavin Neonröhren oder Röhren mit fluoreszierendem Licht, im Sinne der reduzierten Minimal Art, einsetzten.
Montessori-Kindergarten
Wissenschaft

US-Studie: Kinder profitieren von Montessori-Vorschulen

Spielerisches, selbstbestimmtes Lernen ist ein Kernelement der Montessori-Pädagogik. Eine US-Studie zeigt nun, dass Vorschulkinder im Alter von drei bis sechs Jahren auf vielfältige Weise von solchen Programmen profitieren. Im Vergleich zu Altersgenossen in klassischen Vorschulen schnitten sie am Ende der Kindergartenzeit besser...

Pilz, Oberfläche
Wissenschaft

In Pilz gepackt

Aus Pilzgeflecht und Pflanzenresten haben Materialforscher einen neuen nachhaltigen Werkstoff entwickelt. Er kann so manches herkömmliche Material ersetzen. von RAINER KURLEMANN Es ist ein Traum für Verfahrensingenieure: Man stelle eine Schale bei warmen Sommertemperaturen in einen dunklen Raum – und fünf bis sechs Tage später...

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