Lexikon
Lochkartensystem
von H. Hollerith um 1890 erfundenes Verfahren, auf einer Karte (Lochkarte) durch Lochung in bestimmten vorgedruckten Feldern Zahlen u. a. Angaben festzuhalten. Danach kann ein Loch in einer Lochkarte im Binärsystem als Null, ein nicht vorhandenes Loch als Eins gelesen werden. Die Löcher tastet ein Lochkartenleser, und zwar entweder elektrisch, indem durch das Loch hindurch ein Kontakt geschlossen wird, oder optisch, indem durch das Loch Licht auf eine Fotozelle fällt. Die entstandenen Impulse wurden an Datenverarbeitungsanlagen weitergegeben. Die ersten Lochkartenmaschinen (Hollerithmaschinen) konnten praktisch nur sortieren und zählen. Lochkarten sind die ältesten Datenträger. Der gebräuchlichste Typ hatte eine Kapazität von insgesamt 80 verschlüsselten Ziffern, Buchstaben oder Zeichen.
Lochkartensystem
Lochkartensystem
Erste elektrische Lochkartenapparatur mit Zählwerken, Einstempellocher, Kontaktpresse und Sortierkasten
© IBM Fotoservice, Stuttgart
Lochkartenschreiber
Lochkartenschreiber
© IBM Fotoservice, Stuttgart
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Etliche Millionen Passagierflüge pro Jahr verschmutzen die Atmosphäre und schädigen das Klima. Höchste Zeit für einen CO2-neutralen Luftverkehr, meinen Forscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – und erklären den Weg dorthin. von ROLF HEßBRÜGGE Kurz vor dem Unglück hatte das Cockpit „Vogelschlag“ gemeldet – die...
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Der simulierte Mensch
Obwohl Organoide nur ein paar Millimeter groß sind, lassen sich damit Krankheiten erforschen, Medikamente testen und Therapien verbessern.
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