Lexikon
Männerkindbett
französisch Couvadedie Sitte, dass vor und nach der Geburt eines Kindes auch der Vater sich gewissen rituellen Vorschriften (Speiseverbote) unterwirft und die Rolle der Wöchnerin darstellt; Teil umfangreicher Schwangerschafts- und Geburtsgebräuche, entstanden aus magischen Vorkehrungen für das Kind und die Gebärende; noch heute bei Völkern in Ozeanien, Westafrika, Südindien, Mittel- und Südamerika, früher auch in China und bei den Basken.
Wissenschaft
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
Wer anderen vertraut, geht das Risiko ein, enttäuscht zu werden. Doch Studien belegen: Vertrauen wird vielfach belohnt. von CHRISTIAN WOLF Wir schenken einem Unbekannten im Zug Vertrauen, wenn wir ihn bitten, kurz auf unsere Tasche aufzupassen. Und hoffen dabei, dass er sich nicht mit unserem Hab und Gut aus dem Staub macht. Wir...
Wissenschaft
Bewaffnet die Stirn bieten
Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...