Lexikon
Medịnawurm
Guineawurm; Dracunculus medinensistropischer Fadenwurm, der im Unterhautbindegewebe von Armen und Beinen des Menschen schmarotzt und an verschiedenen Stellen durch Kot taubeneigroße Geschwüre hervorruft. Nach 9–12 Monaten Reifezeit werden bei Berührung der Gliedmaßen mit fließendem Wasser die Larven vom Weibchen durch die aufplatzenden Geschwüre ausgestoßen. Sie gelangen in einen kleinen Krebs (Cyclops) und im Trinkwasser mit ihrem Zwischenwirt wieder in den Hauptwirt.
Wissenschaft
Schleim-Fallschirme behindern Kohlenstoffablagerung
Ein bisher unbekanntes Phänomen könnte die Ablagerung von Kohlenstoff im Meer erheblich beeinflussen, berichten Forschende: Die Partikel des marinen Schnees aus organischen Partikeln sind in unsichtbaren Schleim gehüllt, der ihr Absinken auf den Meeresgrund deutlich ausbremst. Dies hat eine spezielle Tracking-Mikroskopier-Technik...
Wissenschaft
Dopamin – ein Porträt
Rund um den Botenstoff Dopamin gibt es einige Mythen und Missverständnisse. Er ist viel mehr als ein „Glückshormon“. Er ist der Lehrmeister des Gehirns. von TOBIAS HÜRTER (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Stellen Sie sich vor, Sie bummeln durch eine Fußgängerzone. Sie kommen an Schuhgeschäften, Kneipen und...