Lexikon
Medịnawurm
Guineawurm; Dracunculus medinensistropischer Fadenwurm, der im Unterhautbindegewebe von Armen und Beinen des Menschen schmarotzt und an verschiedenen Stellen durch Kot taubeneigroße Geschwüre hervorruft. Nach 9–12 Monaten Reifezeit werden bei Berührung der Gliedmaßen mit fließendem Wasser die Larven vom Weibchen durch die aufplatzenden Geschwüre ausgestoßen. Sie gelangen in einen kleinen Krebs (Cyclops) und im Trinkwasser mit ihrem Zwischenwirt wieder in den Hauptwirt.
Wissenschaft
Einbrechen im Dienste der Wissenschaft
Ein Freiburger Kriminologen-Team schickt echte Einbrecher auf virtuelle Beutetour, um bei der Tat live über die Schulter blicken zu können. von ROLF HEßBRÜGGE und SALOME BERBLINGER Es ist dunkel, und nur hinter wenigen Fenstern brennt Licht. Ich gehe langsam die Straße entlang, vorbei an Einfamilienhäusern mit Backsteinfassade....
Wissenschaft
Wie sich die Kopfschuppen bei Krokodilen bilden
Krokodile weisen am Kopf ein unregelmäßiges Schuppenmuster auf, das sich individuell und von Art zu Art unterscheidet. Doch wie kommt diese schuppige Vielfalt zustande? Eine Studie zeigt nun anhand von Experimenten mit Krokodilembryos und Computersimulationen, dass nicht etwa genetische Mechanismen, sondern mechanische Prozesse...