Lexikon
MRAM
Abkürzung für magnetoresistive random access memory, Speichertyp mit Direktzugriff, der zur Speicherung von Informationen magnetische Zustände anstelle von elektrischen Zuständen nutzt. Das Prinzip einer einzelnen Speicherzelle beruht darauf, dass der elektrische Widerstand zwischen zwei dünnen ferromagnetischen Schichten, die durch eine unmagnetische Schicht voneinander getrennt sind, stark von der Magnetisierungsrichtung der beiden äußeren Schichten (parallel oder antiparallel) abhängig ist. Der parallele bzw. niederohmige Zustand repräsentiert den Binärwert 1, der antiparallele bzw. hochohmige den Binärwert 0. MRAM-Chips sind nichtflüchtige Speicher, ihr Speicherinhalt bleibt auch nach Abschalten der Stromversorgung erhalten. Ein Rechner mit MRAM-Arbeitsspeicher könnte z. B. sofort nach dem Einschalten betriebsbereit sein.
Wissenschaft
Feuer und Eis auf Europa
Erwärmen die Ausbrüche von Unterwasservulkanen das Tiefenmeer unter dem Eis von Jupiters Riesenmond? Und könnte es dort sogar Leben geben? von THORSTEN DAMBECK In der Kälte des äußeren Sonnensystems kreist eine eisbedeckte Welt, kaum kleiner als der Erdmond: Europa. Den geheimnisvollen Trabanten Jupiters umhüllt eine dünne...
Wissenschaft
Der Ursprung der schweren Elemente
Bei der Entstehung von Uran und Thorium sind neutronenreiche Atomkerne zentral. Eine neue Methode gibt Aufschluss über diesen Prozess – und fand schon ein neues Uran-Isotop. von DIRK EIDEMÜLLER Schon seit Jahrtausenden grübeln Menschen über die Natur und den Ursprung der Materie. Diese alte philosophische Frage hat sich im Lauf...