Lexikon
Ordensarchitektur
die über das gesamte Europa verbreitete Kloster- und Kirchenbaukunst der Mönchsorden, von großer Bedeutung für die Entwicklung der abendländischen Architektur. Der Benediktinerorden pflegte seit seiner Gründung im 6. Jahrhundert das künstlerische Erbe der Antike. Aus ihm gingen die Orden der Cluniazenser und Zisterzienser hervor, deren im 11. und 12. Jahrhundert errichtete Kirchen sich bewusst von der übrigen Kirchenarchitektur abhoben. Die Zisterzienserkirchen haben die frühgotische Kathedralbaukunst in Deutschland stark beeinflusst (Dome in Magdeburg, Bremen, Bamberg, Breslau). Die Bettelordensarchitektur erreichte im 13. und vor allem im 14. Jahrhundert ihre höchste Blüte. Im 13. und 14. Jahrhundert entstanden in den Ostseeländern die gewaltigen Ordensburgen der Deutschherren.
Wissenschaft
Auf Wasser gebaut
Der steigende Wasserspiegel der Weltmeere bedroht immer mehr Küsten. Daher wollen „Aquatekten“ die Menschen in schwimmende Städte aufs Meer umsiedeln.
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Wissenschaft
Im Wettlauf mit dem Beben
Wann genau ein verheerendes Erdbeben auftritt, kann auch modernste Forschung nicht vorhersagen. Doch mit ausgeklügelter Technik schaffen Wissenschaftler schnelle Frühwarnsysteme, die wichtige Zeit herausholen. von MARTIN ANGLER Island im Mai 2021. Ein Forscherteam aus Zürich versenkt mit einem Schlitten und einer Pistenraupe ein...
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