Lexikon
Orịssa
Staat der Indischen Union am Golf von Bengalen, umfasst das Mahanadidelta und den nordöstlichen Rand des Dekanhochlands, 155 707 km2, 39,5 Mio. Einwohner; Hauptstadt Bhubaneswar; Landwirtschaft z. T. mit künstlicher Bewässerung in Tälern und vor allem im Küstentiefland einschließlich dem Mahanadidelta, Anbau von Reis, Weizen, Erbsen, Jute, Tabak, Zuckerrohr; Kohlen-, Eisen-, Mangan-, Chrom-, Bauxitbergbau; Industrieansiedlungen erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (z. B. Rourkela), heute Entwicklungsschwerpunkt der indischen Informationstechnologie. – Orissa bildete bis zum 16. Jahrhundert ein selbständiges Hindureich. 1999 richtete ein tropischer Zyklon mit Flutwellen katastrophale Schäden an; rund 10 000 Menschen verloren ihr Leben
Wissenschaft
Geiseltal: Ausgestorbener Laufvogel hat jetzt einen Kopf
Im Laufe der Zeit haben schon viele spektakuläre Urzeitwesen Deutschland durchstreift. Dazu zählt auch der 1,40 Meter große Laufvogel Diatryma geiselensis, der vor 45 Millionen Jahren im Geiseltal im heutigen Sachsen-Anhalt lebte – damals noch ein tropisches Sumpfgebiet. Nun haben Paläontologen erstmals einen Schädel dieses...
Wissenschaft
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Extremwetterereignisse wie Platzregen werden immer häufiger, mit teils verheerenden Folgen, wie zuletzt die Überschwemmungen in Süddeutschland zeigten. Forschende haben daher nun eine Art Warnampel für Starkregen entwickelt. Der Index berücksichtigt neben Wetterdaten auch die lokale Bebauung und natürliche Gegebenheiten, um die...