Lexikon
Pastẹllmalerei
Trockenmalerei mit Pastellstiften, deren Farbstoffe mit Schlämmkreide oder Tonerde versetzt und durch eine Gummiarabikum-Lösung gebunden sind. Bildträger sind raues, eventuell getöntes Papier, Pappe oder gipsüberzogene Leinwand. Die in staubigen Schichten aufgetragenen und oft verriebenen Farben ermöglichen zarteste Werte von samtartiger Wirkung.
Die Anfänge der Pastellmalerei liegen im 15. Jahrhundert; vom 17. Jahrhundert an entwickelte sie sich zum selbständigen Kunstmittel. Die Bildnismalerei bemächtigte sich zuerst der neuen Technik; schon F. Clouet und H. Goltzius wussten die zarten Tönungen der Farbkreide für die Wiedergabe fein abgestufter Hautfarben mit verschwimmenden Übergängen und Schattierungen zu nutzen. Wegweisend für die weitere Entwicklung waren die Brüder B. und W. Vaillant und die Miniaturmalerin R. Carriera; auch Impressionisten und Expressionisten (E. Munch, E. L. Kirchner) bedienten sich der Pastellmalerei.
Wissenschaft
Die Suche nach Satelliten-Schwärmen
Technosignaturen um Exoplaneten: Wie sich außerirdische Zivilisationen verraten könnten. von RÜDIGER VAAS Falls es bei nahen Sternen Zivilisationen gibt, die Raumfahrt betreiben und in ihrer Technik nur etwas weiterentwickelt sind als die Menschheit heute, dann könnten diese außerirdischen Intelligenzen ihre Existenz...
Wissenschaft
KI-Modelle erkennen Meinungen nicht zuverlässig
KI-Sprachmodelle sind darauf trainiert, Falschaussagen nicht unwidersprochen stehen zu lassen. In manchen Fällen – etwa im medizinischen oder juristischen Bereich – kann es allerdings wichtig sein, die subjektive Meinung einer Person als solche anzuerkennen, selbst wenn sie faktisch falsch ist. Doch damit haben einige KI-...