Lexikon
Peilung
PeilenNavigationsverfahren zur Feststellung des Ortes (Ortung) eines Gegenstands (z. B. Flugzeug, Schiff, Funkfeuer) nach Richtung und Entfernung; entweder optisch durch Anpeilen bekannter Punkte (Leuchttürme, Gestirne) oder, wie heute meistens, auf elektrischem Wege mittels elektromagnetischer Wellen durch Funkortung. Hierbei wird ausgenutzt, dass durch Richtantennen die Richtung der empfangenen Wellen bestimmt werden kann. Zur Bestimmung eines Ortes ist die Anpeilung zweier Richtungen (zweier der Lage nach bekannter Sender) notwendig, deren Schnittpunkt die Ortsbestimmung mit Hilfe von Karte und Kompass ermöglicht (Kreuzpeilung). Bei der Eigenpeilung peilt ein Schiff oder Flugzeug feste Stationen (Funkfeuer) an (mittels Peilempfänger); so wird z. B. Flugzeugen eine einwandfreie Blindlandung ermöglicht. Bei der Fremdpeilung empfangen feste Funkstellen den Sender des Flugzeugs oder Schiffs und übermitteln diesem funktelegrafisch seine Lage. Die Impulspeilung (Funkortung, Einstationpeilung) im cm- bis dm-Wellengebiet mit Hilfe von Funkmessgeräten gestattet gleichzeitig Richtungs- und Entfernungsbestimmung. Navigation, Radar.
Wissenschaft
»Es gibt kein Limit«
Wer sein Gehirn fordert und seinen Zellen Gutes tut, kann bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Prof. Schäfer, ab wann sprechen Sie vom „alternden Gehirn“? Im Grunde genommen altert das Gehirn, sobald wir aufhören zu wachsen. Der Alterungsprozess fängt also fast mit der Geburt oder...
Wissenschaft
… und – Schnitt!
Das Münsteraner Tatort-Team ist äußerst beliebt bei den Fernsehzuschauern. Doch wie realitätsgetreu wird die Arbeit der Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne und Silke Haller dargestellt? Eine Analyse. von ROLF HEßBRÜGGE Ein paar schnelle Schnitte mit dem Skalpell. Dann stülpt die Sektionsassistentin die Kopfschwarte nach vorn,...
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