Lexikon
Peilung
PeilenNavigationsverfahren zur Feststellung des Ortes (Ortung) eines Gegenstands (z. B. Flugzeug, Schiff, Funkfeuer) nach Richtung und Entfernung; entweder optisch durch Anpeilen bekannter Punkte (Leuchttürme, Gestirne) oder, wie heute meistens, auf elektrischem Wege mittels elektromagnetischer Wellen durch Funkortung. Hierbei wird ausgenutzt, dass durch Richtantennen die Richtung der empfangenen Wellen bestimmt werden kann. Zur Bestimmung eines Ortes ist die Anpeilung zweier Richtungen (zweier der Lage nach bekannter Sender) notwendig, deren Schnittpunkt die Ortsbestimmung mit Hilfe von Karte und Kompass ermöglicht (Kreuzpeilung). Bei der Eigenpeilung peilt ein Schiff oder Flugzeug feste Stationen (Funkfeuer) an (mittels Peilempfänger); so wird z. B. Flugzeugen eine einwandfreie Blindlandung ermöglicht. Bei der Fremdpeilung empfangen feste Funkstellen den Sender des Flugzeugs oder Schiffs und übermitteln diesem funktelegrafisch seine Lage. Die Impulspeilung (Funkortung, Einstationpeilung) im cm- bis dm-Wellengebiet mit Hilfe von Funkmessgeräten gestattet gleichzeitig Richtungs- und Entfernungsbestimmung. Navigation, Radar.
Wissenschaft
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Auf dem Roten Planeten schwankt die Ausdehnung der eisbedeckten Polkappen im Takt der Jahreszeiten. Die Wassereismassen sind ein Archiv für vergangene Klimazyklen. von THORSTEN DAMBECK Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im...
Wissenschaft
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24 Stunden braucht die Erde, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Doch durch den Einfluss des Mondes und des Klimas verändert sich dieser Wert Jahr für Jahr um winzige Sekundenbruchteile. Eine Studie zeigt nun, wie sich der menschengemachte Klimawandel auf die Erdrotation auswirkt. Demnach sorgen das Abschmelzen der Pole und...