Wissensbibliothek
Weshalb sind Zypressen am Mittelmeer so häufig?
Das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist die Zypresse (Cypressus sempervirens), deren ursprüngliche Heimat die Gebirge des östlichen Mittelmeerraums sind, durch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit für das heiße, trockene Klima dort bestens geeignet. Zum anderen gilt sie dank ihrer immergrünen Erscheinung und ihres langen Lebens im mediterranen Raum seit alters her als Symbol der Trauer und der Ewigkeit. Deshalb werden die attraktiven Bäume in Südeuropa häufig auf Friedhöfen angepflanzt; man findet sie aber auch am Rand von Alleen oder in Parks. Doch Zypressen werden auch als Forstbäume kultiviert. Denn das duftende, schwere und sehr dauerhafte Holz ist als Tischler- und Werkholz sowie für Drechslerarbeiten sehr begehrt; so stellte man schon im alten Ägypten aus Zypressenholz Särge her.
Übrigens: Nicht immer haben Zypressen die bekannte schmale, pyramidenartige Form, die wir als typisch für die Länder Südeuropas empfinden. Es gibt auch Varietäten mit schirmförmiger und sogar mit hängender Wuchsform.
Jäger und Sammler erreichten Malta schon vor 8500 Jahren
Malta zählt zu den abgelegensten Inseln des Mittelmeers. Rund 100 Kilometer offene See trennen die Insel von der Küste Siziliens. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Menschen frühestens ab der Jungsteinzeit technisch in der Lage waren, Malta auf dem Seeweg zu erreichen. Doch neue archäologische Funde widerlegen dies....
Wann der Hahn kräht
Wenn wir Menschen wissen wollen, was die Stunde schlägt, genügt ein Blick auf die Uhr oder den Kalender. Doch woher wissen Pflanzen und Tiere, wann es Zeit ist zum Blühen, Fressen oder Schlafen? Von Elena Bernard Da wir Blumen, Vögel oder Hunde nicht einfach fragen können, ob sie uns ihre Tricks zur Zeitmessung verraten, sind...