Lexikon

Raugrafen

niederes fränkisches Adelsgeschlecht, entstanden um die Mitte des 12. Jahrhunderts aus dem alten Haus der Grafen im Nahegau, das sich 1140 durch die beiden Söhne Graf Emichs I. (10721113/1116) in die Linien der Raugrafen und der Wildgrafen aufspaltete; erster Raugraf war Emich I., Graf von Boimenburg ( 1172). Im 18. Jahrhundert starb das Geschlecht aus; der Titel wurde im 17. Jahrhundert von den pfälzischen Kurfürsten nach Kauf des Besitzes übernommen und im 17. Jahrhundert von Karl Ludwig seiner morganatischen Gemahlin Marie Luise von Degenfeld (* 1634,  1677) und deren Kindern beigelegt.
Müllkippe
Wissenschaft

Müllhalden stoßen mehr PFAS-Chemikalien aus als gedacht

Viele städtische Mülldeponien stoßen regelmäßig „Rülpser“ aus, bei denen Abgase vom Zerfall des Mülls in die Umwelt gelangen. Da auf den Deponien auch Produkte landen, die per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – sogenannte PFAS-Chemikalien – enthalten, gelangen mit diesen Ausgasungen der Müllhalden auch diese Schadstoffe in...

Universum, Sterne
Wissenschaft

Geisterbilder am Himmel

Vexierspiele der Schwerkraft – von ultradichten Sternruinen bis zu gigantischen Galaxienhaufen. von RÜDIGER VAAS Täuschungen kommen vom Himmel, Irrtümer von uns selbst“, notierte der französische Aphoristiker und Essayist Joseph Joubert einmal. Damals, vor mehr als zwei Jahrhunderten, konnte er noch nichts vom Gravitationslinsen-...

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