Lexikon
Schweinebandwurm
Bewaffneter Bandwurm; Taenia soliumein Bandwurm, dessen Vorderabschnitt, Skolex, mit Haken bewehrt ist. Mit dem menschlichen Kot gelangen die mit Eiern angefüllten Glieder, Proglottiden, in Dung oder Jauche. Hier werden sie vom Zwischenwirt, dem Schwein, gefressen. Die Larve bohrt sich durch die Darmwand und gelangt mit dem Blut in gut durchblutete Muskeln, in denen sie sich festsetzt. Mit dem Schweinefleisch nimmt der Hauptwirt, der Mensch, die Finnen (Schweinefinne) auf, die im Darm des Menschen das Bandwurmvorderende ausstülpen, das sich sofort in der Darmwand mit seinen Haken verankert. Der Schweinebandwurm ist in Deutschland durch die Fleischbeschau fast erloschen.
Bandwurm
Bandwurm
A: Kopf (Skolex), mit dem sich der Bandwurm in der Darmwand verankert. B: Bandwurm mit immer größer werdenden Gliedern (Proglottiden).
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Bandwurmglied
Bandwurmglied
Es entwickeln sich zunächst die männlichen Geschlechtsorgane. Reifere Glieder sind fast vollständig mit einem verzweigten Uterus ausgefüllt, in dem sich die befruchteten Eier befinden.
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Schweinebandwurm: Kopf
Schweinebandwurm: Kopf
Der Kopf des Schweinebandwurms ist mit vier Saugnäpfen und einem Hakenkranz zur Befestigung in der Darmwand versehen. Mundöffnung und Darm fehlen, da die Bandwürmer Nährstoffe aus der Umgebung mit der gesamten Körperhaut aufnehmen können.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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