Lexikon

Solidaritạ̈tsphilosophie

[lateinisch + griechisch]
um 1900 in der französischen Nationalökonomie und Soziologie aufgekommene Richtung, die zwischen Individualismus und Sozialismus (Kollektivismus) vermittelte. Sie wurde von H. Marion, R. Michels, L. Bourgeois („La Solidarité“ 1897), C. Gide, C. Bouglé u. a. vertreten und in den Moralunterricht aufgenommen. Sie bestimmte die französische Sozialgesetzgebung und hob die Pflichten des Einzelnen gegen die Gesellschaft wie die der Gesellschaft gegenüber dem (sozial benachteiligten) Einzelnen hervor. Die Solidaritätsphilosophie wurde in Deutschland von H. Pesch zu einer christlichen Nationalökonomie (Solidarismus) ausgebaut.
Verwitterte, weiße Bäume auf trockenem, roten Boden in einer offenen Landschaft mit wenigen grünen Sträuchern.
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Wegen unseres modernen Lebensstils mit viel Zeit am Bildschirm ist Kurzsichtigkeit in den vergangenen Jahrzehnten weltweit immer häufiger geworden. Zunehmend sind davon auch Jugendliche und Kinder betroffen, die immer früher kurzsichtig werden. Doch das lässt sich verhindern, indem Kinder frühzeitig und regelmäßig Zeit im Freien...