Lexikon
Solitọnen
die speziellen Lösungen der Korteweg-de-Vries-Gleichung, einer einfachen, nichtlinearen partiellen Differenzialgleichung in einer Raum- u. einer Zeitdimension für ein Feld u (x, t).
Sie zeigen eine außerordentl. Stabilität: Bei einem Zusammenstoß von Wellen, die dieser Gleichung gehorchen, ändert sich deren Form nicht. Solche Wellen werden als Quasi-Teilchen aufgefasst. S. beschreiben im Gegensatz zu Wellen einer linearen Theorie ausgedehnte Objekte, die nicht auseinander laufen u. die durch eine endliche Energie gekennzeichnet sind. Allgemein nennt man die Lösungen von beliebigen nichtlinearen partiellen Differenzialgleichungen, die durch ein ähnliches stabiles Verhalten gekennzeichnet sind, S.; wie z. B. die der relativistisch invarianten Sinus-Gordon-Gleichung, die sich u. a. bei der Beschreibung von Versetzungen in Kristallen u. von Blochwänden in magnet. Stoffen bewährt hat.

Sie zeigen eine außerordentl. Stabilität: Bei einem Zusammenstoß von Wellen, die dieser Gleichung gehorchen, ändert sich deren Form nicht. Solche Wellen werden als Quasi-Teilchen aufgefasst. S. beschreiben im Gegensatz zu Wellen einer linearen Theorie ausgedehnte Objekte, die nicht auseinander laufen u. die durch eine endliche Energie gekennzeichnet sind. Allgemein nennt man die Lösungen von beliebigen nichtlinearen partiellen Differenzialgleichungen, die durch ein ähnliches stabiles Verhalten gekennzeichnet sind, S.; wie z. B. die der relativistisch invarianten Sinus-Gordon-Gleichung, die sich u. a. bei der Beschreibung von Versetzungen in Kristallen u. von Blochwänden in magnet. Stoffen bewährt hat.
G. Eilenberger, Solitons. 1981.
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