Lexikon
Steuerbemessungsgrundlage
Größe, auf deren Grundlage die Finanzbehörden im Steuerfestsetzungsverfahren die Steuerschuld ermitteln. Bei Mengensteuern wird eine technisch-physikalische Größe wie Gewicht oder Stückzahl zugrunde gelegt, bei Wertsteuern dagegen ein bestimmtes Geldvolumen. Durch Anrechnung von Freibeträgen und anderen Steuervergünstigungen wird die potenzielle Steuerbemessungsgrundlage reduziert.
Wissenschaft
Kosmischer Babyboom
Vor etwa zehn Milliarden Jahren entstanden auf einen Schlag sehr viele Sterne. Seither sinkt die Geburtenrate – und inzwischen hat eine Art kosmischer Dämmerzustand begonnen. von THOMAS BÜHRKE Das Sternbild Fornax (Chemischer Ofen) besteht nur aus wenigen lichtschwachen Sternen. Doch Kosmologen fanden dort den sprichwörtlichen...
Wissenschaft
Ein Hügel für Attila?
Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...