Lexikon
Taft-Hartley-Gesetz
[
tæftˈha:tli-
]amtlich Labor-Management Relations Act vom 23. 6. 1947 in der Fassung vom 22. 10. 1951 und 14. 9. 1959, US-amerikanisches Gesetz über die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und -gebern. Es verbietet den closed shop (Gewerkschaftsmitgliedschaft als Voraussetzung für die Einstellung durch den Arbeitgeber); der union shop (Verpflichtung des Arbeitnehmers, innerhalb einer bestimmten Frist nach der Einstellung der Gewerkschaft beizutreten) bleibt gestattet. Es gewährleistet das Streikrecht (mit Ausnahme des öffentlichen Dienstes), der Präsident kann aber, wenn die nationale Gesundheit oder Sicherheit gefährdet erscheint, eine einstweilige Verfügung erwirken, durch die dann die Arbeitskampfmaßnahmen bis zur Dauer von 80 Tagen unterbunden werden können. Eine Zwangsschlichtung gibt es nicht.
Wissenschaft
Spurensuche aus der Luft
Luftbildarchäologen halten Ausschau nach verräterischen Merkmalen etwa in Getreidefeldern, um verborgene Baureste aufzuspüren. Dabei profitieren sie von den Effekten des Klimawandels. von ROLF HEßBRÜGGE Wenn Ronald Heynowski auf den Soziussitz der kleinen Ikarus- C42-Propellermaschine klettert, nimmt er neben einer...
Wissenschaft
Wenn die Marsluft vom Himmel fällt
Auf dem Roten Planeten schwankt die Ausdehnung der eisbedeckten Polkappen im Takt der Jahreszeiten. Die Wassereismassen sind ein Archiv für vergangene Klimazyklen. von THORSTEN DAMBECK Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im...